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Mörder von Rupperswil wurde in Zelle überwacht

Der Aargauer Vierfachmörder war selbstmordgefährdet. Er wurde im Gefängnis rund um die Uhr beobachtet.

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Wegen Selbstmordgefahr wurde der Vierfachmörder aus Rupperswil Tag und Nacht überwacht: Ein Zellengang im Zentralgefängnis in Lenzburg. (Archivbild)
Wegen Selbstmordgefahr wurde der Vierfachmörder aus Rupperswil Tag und Nacht überwacht: Ein Zellengang im Zentralgefängnis in Lenzburg. (Archivbild)
Alessandro Della Bella, Keystone
Sie verteidigt den Vierfachmörder von Rupperswil: Die Aargauer Rechtsanwältin Renate Senn.
Sie verteidigt den Vierfachmörder von Rupperswil: Die Aargauer Rechtsanwältin Renate Senn.
strafverteidiger.ch
Matthias Fricker hat 2012 im Kanton Aargau den später verurteilten Mörder Daniel H. verteidigt. Er weiss, was seine Berufskollegin Renate Senn durchmacht. In einem Interview mit der «Aargauer Zeitung» äussert sich der Anwalt dazu. (29. Februar 2012)
Matthias Fricker hat 2012 im Kanton Aargau den später verurteilten Mörder Daniel H. verteidigt. Er weiss, was seine Berufskollegin Renate Senn durchmacht. In einem Interview mit der «Aargauer Zeitung» äussert sich der Anwalt dazu. (29. Februar 2012)
Steffen Schmidt, Keystone
Hier wohnte der Täter: Blick in den Garten des Hauses in Rupperswil AG.
Hier wohnte der Täter: Blick in den Garten des Hauses in Rupperswil AG.
Bekannte beschreiben ihn als Einzelgänger: In diesem Haus in Rupperswil wohnte der Täter.
Bekannte beschreiben ihn als Einzelgänger: In diesem Haus in Rupperswil wohnte der Täter.
Stefan Hohler
Der Täter ist gefasst: Barbara Loppacher, leitende Staatsanwältin, informiert in Schafisheim AG über den Vierfachmord von Rupperswil (13. Mai 2016).
Der Täter ist gefasst: Barbara Loppacher, leitende Staatsanwältin, informiert in Schafisheim AG über den Vierfachmord von Rupperswil (13. Mai 2016).
Alexandra Wey, Keystone
Hauptmann Markus Gisin, Abteilungschef Kriminalpolizei, und Barbara Loppacher (13. Mai 2016).
Hauptmann Markus Gisin, Abteilungschef Kriminalpolizei, und Barbara Loppacher (13. Mai 2016).
Alexandra Wey, Keystone
Vertreter der Polizei und der Staatsanwaltschaft an der Medienkonferenz.
Vertreter der Polizei und der Staatsanwaltschaft an der Medienkonferenz.
Keystone
Der Vierfachmord von Rupperswil gehört zu den grössten Fällen der Schweizer Kriminalgeschichte: Polizisten am Tatort (21. Dezember 2015).
Der Vierfachmord von Rupperswil gehört zu den grössten Fällen der Schweizer Kriminalgeschichte: Polizisten am Tatort (21. Dezember 2015).
Patrick B. Kraemer
Die Tat: Am 21. Dezember 2015 werden in Rupperswil AG eine Mutter, ihre zwei jugendlichen Söhne und die Freundin des älteren Sohnes brutal ermordet. Ein Brand soll die Spuren der Tat verwischen. Ein Kriminaltechniker am Tatort.
Die Tat: Am 21. Dezember 2015 werden in Rupperswil AG eine Mutter, ihre zwei jugendlichen Söhne und die Freundin des älteren Sohnes brutal ermordet. Ein Brand soll die Spuren der Tat verwischen. Ein Kriminaltechniker am Tatort.
Patrick B. Kraemer, Keystone
Spurensuche: Die Ermittler haben sich in Spitälern und Apotheken nach Verdächtigen erkundigt. Hier sind sie im Gespräch mit Anwohnern. (24. Dezember 2015)
Spurensuche: Die Ermittler haben sich in Spitälern und Apotheken nach Verdächtigen erkundigt. Hier sind sie im Gespräch mit Anwohnern. (24. Dezember 2015)
Walter Bieri, Keystone
Hinweise: Diese Wohlener Apotheke sollen am Tag der Tat zwei Unbekannte mit Schnittwunden betreten haben.
Hinweise: Diese Wohlener Apotheke sollen am Tag der Tat zwei Unbekannte mit Schnittwunden betreten haben.
Screenshot Tele Züri
Zeugen gesucht: Die Polizei veröffentlichte ein Bild des 48-jährigen Opfers Carla S., das sie in der Filiale der Aargauischen Kantonalbank in Wildegg zeigt. (24. Dezember 2015)
Zeugen gesucht: Die Polizei veröffentlichte ein Bild des 48-jährigen Opfers Carla S., das sie in der Filiale der Aargauischen Kantonalbank in Wildegg zeigt. (24. Dezember 2015)
Walter Bieri, Keystone
In der Kirche in Rupperswil wurde der Gedenkgottesdienst für die Opfer des Vierfach-Mordes abgehalten. (8. Januar 2016)
In der Kirche in Rupperswil wurde der Gedenkgottesdienst für die Opfer des Vierfach-Mordes abgehalten. (8. Januar 2016)
Keystone
Im Gedenken an die Nummer 9: Die C1-Junioren des FC Aarau widmeten ihrem ermordeten Team-Mitglied einen Sieg. Sein Trikot war immer dabei.
Im Gedenken an die Nummer 9: Die C1-Junioren des FC Aarau widmeten ihrem ermordeten Team-Mitglied einen Sieg. Sein Trikot war immer dabei.
SVS-Hallen-Masters
Ernüchterung: Die gefundenen DNA-Profile erzielten keine Treffer in den Datenbanken. Aargauer Ermittler und Staatsanwälte informierten in Schafisheim AG. (18. Februar 2016)
Ernüchterung: Die gefundenen DNA-Profile erzielten keine Treffer in den Datenbanken. Aargauer Ermittler und Staatsanwälte informierten in Schafisheim AG. (18. Februar 2016)
Alexandra Wey, Keystone
Die Aargauer Behörden setzen eine Prämie von 100'000 Franken für Hinweise aus, die zur Festnahme der Täter führen könnten.  (18. Februar 2016)
Die Aargauer Behörden setzen eine Prämie von 100'000 Franken für Hinweise aus, die zur Festnahme der Täter führen könnten. (18. Februar 2016)
Alexandra Wey, Keystone
Eine Sonderkommission aus rund 40 Ermittlern bearbeitet den Fall. Barbara Loppacher und Markus Gisin, der Leiter der Aargauer Kriminalpolizei. (18. Februar 2016)
Eine Sonderkommission aus rund 40 Ermittlern bearbeitet den Fall. Barbara Loppacher und Markus Gisin, der Leiter der Aargauer Kriminalpolizei. (18. Februar 2016)
Alexandra Wey, Keystone
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Vier Monate lang wurde der Vierfachmörder von Rupperswil im Zentralgefängnis in Lenzburg von Polizisten und Sicherheitsleuten ständig überwacht. Bei seiner Einlieferung war die Suizidgefahr beim 33-Jährigen als sehr hoch eingestuft worden, berichtet der Regionalsender «Tele M1».

Von Mitte Mai bis Ende September wurde der Täter deshalb Tag und Nacht videoüberwacht. Polizisten und externe Sicherheitsleute beobachteten ihn aus einem Nebenraum im Dreischichten-Betrieb.

Anfang Oktober wurde die 24-Stundenüberwachung durch die Polizei und den Sicherheitsdienst aufgehoben. Die Überwachung kostete pro Monat 50'000 Franken.

Psychiatrisches Gutachten

Der Täter befindet sich in Lenzburg in der Untersuchungshaft. Zur Klärung der Rückfallgefahr sowie der Schuldfähigkeit des Schweizers, der im Mai im Raum Aarau verhaftet worden war, hat die zuständige Staatsanwaltschaft ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag geben.

Bei einer ersten Einvernahme nach der Verhaftung hatte der ledige Student gestanden, am 21. Dezember eine 48-jährige Frau, ihre Söhne im Alter von 13 und 19 Jahren sowie die 21-jährige Freundin des älteren Sohnes getötet zu haben. Zuvor hatte er sich am 13-jährigen Opfer sexuell vergangen.

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