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«Heute wird ein Traumtag»

Die Bise lässt nach und es bleibt heiss. Reto Vögeli von Meteonews sagt, ob nun bereits die erste Hitzewelle droht.

<i>30 Grad im Flachland: Sowohl Samstag als auch Sonntag ist Abkühlung angesagt. Video: Meteonews</i>

In Weissrussland war es am Samstag 15 Grad kühl, in Paris mussten die Städter 36 Grad ertragen. In der Schweiz kommen die Freunde des Sommers auf ihre Kosten. «Wir erleben eine hochsommerliche Phase», sagt Reto Vögeli von Meteonews zu Redaktion Tamedia. Quellwolken gebe es höchstens in den Bergen, Gewitter seien keine in Sicht.

Das bleibe auch am Sonntag so. «Es wird ein Traumtag», sagt Vögeli. Das Sommerwetter ist einem Hochdruckgebiet über Skandinavien zu verdanken. Vor allem im Wallis und im Tessin brachte es schon am Samstag Temperaturen von über 30 Grad.

Bise bringt etwas Erfrischung

Eben dieses Hoch war auch verantwortlich für den Wind, der in den vergangenen Tagen teilweise lästig werden konnte. Laut Vögeli handelt es sich dabei um die Bise, die weiter anhält, sich nun aber abschwächt. Sie könne in den warmen Jahreszeiten ebenso auftreten, wie im Winter. «Die Bise kann im Sommer etwas mühsam sein, etwa wenn man sich im Freien befindet oder wenn man Gartenmöbel draussen hat.»

Schlechte Prognose fürs Public-Viewing. Meteorologen rechnen für den Final-Nachmittag mit Gewittern. Im Bild Public-Viewing während dem Match Schweiz - Brasilien. (Archivbild)
Schlechte Prognose fürs Public-Viewing. Meteorologen rechnen für den Final-Nachmittag mit Gewittern. Im Bild Public-Viewing während dem Match Schweiz - Brasilien. (Archivbild)
Christian Beutler, Keystone
Noch am Samstag haben viele das sommerliche Wetter in Wassernähe genossen. (14. Juli 2018)
Noch am Samstag haben viele das sommerliche Wetter in Wassernähe genossen. (14. Juli 2018)
Ennio Leanza, Keystone
Für den Sonntag erwarten Meteorologen im Flachland Temperaturen zwischen 27 und 32 Grad.
Für den Sonntag erwarten Meteorologen im Flachland Temperaturen zwischen 27 und 32 Grad.
Walter Bieri, Keystone
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Die Bise sei eine Folge von Hochdruckgebieten. Diese seien träger als ein Tief, womit der Wind ein paar Tage anhalten könne. Für ein wenig Abkühlung komme dies aber wohl gelegen, ist Vögeli überzeugt. «Wem es zu heiss ist, geht am besten in die Berge», sagt er, «oder springt ins Wasser.»

Am Samstag wurde die höchste Temperatur in Sitten VS gemessen mit 33 Grad. Im Misox kletterte das Thermometer auf 32 Grad, ebenso in Locarno, in Basel sowie am Flughafen Zürich wurden rund 31 Grad gemessen.

Eine Hitzewelle gibt es nicht

Für den Sonntag erwartet Vögeli im Flachland Temperaturen zwischen 27 und 32 Grad. «Am Bodensee ist es am kühlsten und in der Romandie am heissesten. Im Wallis könnten 34 Grad erreicht werden.»

Noch am Montag könnten die Temperaturen verbreitet bei 30 Grad liegen. Das Gewitterrisiko steigt dann allerdings. «Von einer Hitzewelle sprechen wir, wenn es mindestens drei Tage über 30 Grad warm ist», sagt der Meteorologe. Das sei derzeit nicht der Fall. Denn am Dienstag kühlt es ab, teilweise dürfte es regnen.

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