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Muss nun auch der Hund in die Ebola-Quarantäne?

In Spanien sorgt das Schicksal des Hundes der an Ebola erkrankten Krankenschwester Teresa Romero für Aufregung.

Die Polizei muss Demonstranten zurückhalten: Der Hund Excalibur wird von den Behörden in einem Van abtransportiert. (8. Oktober 2014)
Die Polizei muss Demonstranten zurückhalten: Der Hund Excalibur wird von den Behörden in einem Van abtransportiert. (8. Oktober 2014)
Keystone
Excalibur auf dem Balkon seines Zuhauses: Seine Besitzerin liegt als erste Ebola-Patientin Europas in einem Madrider Spital. (8. Oktober 2014)
Excalibur auf dem Balkon seines Zuhauses: Seine Besitzerin liegt als erste Ebola-Patientin Europas in einem Madrider Spital. (8. Oktober 2014)
AFP
Dutzende Demonstranten hatten sich vor dem Wohnhaus versammelt. (8. Oktober 2014)
Dutzende Demonstranten hatten sich vor dem Wohnhaus versammelt. (8. Oktober 2014)
AFP
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Es ist das Drama im Drama, die kleine Geschichte in der grossen. Excalibur, so heisst das Tier, soll auf Geheiss der Madrider Gesundheitsbehörden möglichst bald eingeschläfert werden.

Zwar gibt es weder Hinweise, dass sich der Hund infiziert haben könnte, noch gibt es bisher weltweit Erkenntnisse zur möglichen Übertragung des Virus von einem Haustier zum Menschen. Doch dem Staat scheint die ultimative Vorsichtsmassnahme im Fall von Excalibur so angebracht, dass er sich notfalls das Recht vor einem Gericht erstreiten will. Die Zusage der Hundebesitzer bleibt den Behörden bisher jedenfalls verwehrt.

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