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Nach dem Tornado die Flut

Nach der verheerenden Tornado-Serie im Süden der USA droht den Menschen dort jetzt auch noch eine Flutkatastrophe. Das Hochwasser könnte zu einer Belastungsprobe für die Dämme werden.

Trümmer und ein Baumstamm: Mehr blieb diesem Anwohner von Pleasant Grove, Alabama, nach dem Wirbelsturm nicht.
Trümmer und ein Baumstamm: Mehr blieb diesem Anwohner von Pleasant Grove, Alabama, nach dem Wirbelsturm nicht.
Keystone
Was danach übrig bleibt: Eine Anwohnerin von Tuscaloosa sitzt inmitten von dem, was der Wirbelsturm ihr noch liess.
Was danach übrig bleibt: Eine Anwohnerin von Tuscaloosa sitzt inmitten von dem, was der Wirbelsturm ihr noch liess.
Keystone
Eine Satellitenaufnahme zeigt die Wolkenbildung der Stürme über dem Süden der USA. (25. April 2011)
Eine Satellitenaufnahme zeigt die Wolkenbildung der Stürme über dem Süden der USA. (25. April 2011)
Keystone
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Die Behörden der Bundesstaaten Louisiana und Mississippi warnten am Samstag davor, dass in den kommenden Tagen der Mississippi über seine Ufer treten könnte. Für beide Staaten gilt der Notstand. Dort waren bei den heftigen Gewittern und Tornados vom Mittwoch mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen.

Schlimmstenfalls drohe den Anwohnern des längsten Flusses der USA bis Mitte Mai ein Hochwasser von etwa 2,40 Metern Höhe, lautet die Warnung. Helfer begannen damit, Häuser mit Sandsäcken zu sichern. «Wir tun alles, um für den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein, hoffen aber das Beste», sagte der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal.

Das Hochwasser ist eine Belastungsprobe für die Dämme, die teilweise aus dem Jahr 1927 stammen. Am oberen Flusslauf des Mississippi im Bundesstaat Illinois standen bereits erste mobile Häusersiedlungen unter Wasser. Durch die verheerendste Tornadoserie seit 1925 sind im Süden der USA seit Mitte der Woche mindestens 340 Menschen ums Leben gekommen.

SDA/jak

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