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Nach Unfall: Betrunkener tarnt sich mit Ästen und Zweigen

Doppelt unglaublich: Ein Blaufahrer überlebt einen 50-Meter-Sturz in eine Schlucht leicht verletzt. Danach versucht er, sich vor der Polizei zu verstecken.

Ausgangs Lausanne ist gestern Abend ein Auto mit französischen Nummernschildern 50 Meter tief in eine Schlucht gestürzt. Der betrunkene Fahrer wurde leicht verletzt; sein Fahrausweis war bereits früher eingezogen worden. Nun wird er angezeigt, wie die Waadtländer Polizei heute Sonntag mitteilte.

Erste Abklärungen ergaben, dass der Mann auf der Route d'Oron unterwegs war, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Zuerst geriet das Auto auf das Trottoir, dann streifte es mehrere Metallpfosten, einen Leitungsmast sowie eine Leitplanke und schliesslich einen Baum, bevor die Fahrt in der Schlucht endete.

Leicht verletzt

Der Lenker entstieg leicht verletzt seinem Auto. Dann versteckte er sich unter Ästen und Zweigen, um einer Festnahme zu entgehen. Die Tarnung nützte nichts: Polizeibeamte fanden den Mann und liessen ihn mit einer Ambulanz ins Spital bringen.

Sie waren dem Mann wegen eines anderen Unfalls auf die Spur gekommen, eine Automobilistin war in eine auf der Strasse liegende Stromleitung gefahren und von der Strasse abgekommen; sie blieb unverletzt.

Die Beamten stellten in der Folge fest, dass das Elektrokabel vom Mast stammte, in den der Mann gefahren war. In der benachbarten Schlucht entdeckten sie das Auto mit den französischen Kontrollschildern und schliesslich dessen Fahrer.

SDA/ami

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