Neben dem Wallis bebt die Erde

Unweit der Schweizer Grenze ereignete sich in der Nacht ein Erdbeben der Stärke 3,3. Dieses dürfte in der Umgebung von Martigny verspürt worden sein.

Schäden sollte es bei einer Stärke von 3,3 nicht geben: Bei Chamonix-Mont-Blanc bebte die Erde.
Screenshot: SED

Schäden sollte es bei einer Stärke von 3,3 nicht geben: Bei Chamonix-Mont-Blanc bebte die Erde. Screenshot: SED

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Bei Chamonix-Mont-Blanc unweit der Schweizer Grenze hat in der Nacht auf Montag die Erde gebebt. Laut dem Schweizerischen Erdbebendienst (SED) hatte das Beben eine Stärke von 3,3 und dürfte in der Umgebung deutlich verspürt worden sein.

Das Epizentrum lag demnach in Frankreich, 11 Kilometer nördlich von Chamonix-Mont-Blanc. Martigny ist rund 30 Kilometer entfernt. Registriert wurde das Beben um 01.30 Uhr. Schäden seien bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Anfang März hatte ein Beben der Stärke 4,6 vier Kilometer westlich von Linthal GL mit über 30 Nachbeben für tausende besorgte Anrufe gesorgt. Grössere Schäden gab es aber keine.

Erdbeben dieser Stärke kommen nach SED-Angaben in der Schweiz im Durchschnitt alle paar Jahre vor. Das letzte vergleichbare Erdbeben wurde 2005 nahe der Schweizer Grenze in Vallorcine F registriert und war vor allem im Wallis spürbar. (chk/sda)

Erstellt: 20.03.2017, 03:14 Uhr

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