Zum Hauptinhalt springen

Stars und Royals besuchen die Bond-Gala in London

Der 24. Bond-Film «Spectre» hat Premiere gefeiert. Zahlreiche Berühmtheiten gaben sich in der Royal Albert Hall die Ehre.

Zur «Spectre»-Premiere in London erschien auch die königliche Familie. Insbesondere Kate zeigte sich als Bond-Fan: Treffen mit Darsteller Daniel Craig. (26. Oktober 2015)
Zur «Spectre»-Premiere in London erschien auch die königliche Familie. Insbesondere Kate zeigte sich als Bond-Fan: Treffen mit Darsteller Daniel Craig. (26. Oktober 2015)
Keystone
Kate erschien mit Prinz William zur Gala.
Kate erschien mit Prinz William zur Gala.
EPA/Andy Rain, Keystone
... posiert für die Fotografen.
... posiert für die Fotografen.
Keystone
1 / 16

Weltweit haben Millionen Fans dem neuen Abenteuer des britischen Geheimagenten James Bond entgegengefiebert, am Montag war es endlich soweit: «Spectre», der 24. Bond-Film, hat Premiere gefeiert. Zahlreiche Stars, angeführt von Bond-Darsteller Daniel Craig und seinen Bond-Girls Léa Seydoux und Monica Bellucci gaben sich am Abend die Ehre in der Royal Albert Hall in London. Auch Prinz William, seine Frau Kate und sein Bruder Prinz Harry liessen sich die Premiere nicht entgehen.

Mit von der Partie war die in ein orangefarbenes Kleid gehüllte Naomie Harris, die für den Film wieder in die Rolle der loyalen Miss Moneypenny geschlüpft ist. Zu sehen war auch Oscar-Preisträger Christoph Waltz, der als Bösewicht namens Franz Oberhauser Agent 007 das Leben schwer macht. Komplettiert wurde die Runde durch Ben Whishaw, der eine erweiterte Rolle des für seine technische Spielereien bekannten Tüftlers Q bekam.

Königliche Gäste

Prinz Harry präsentierte sich wieder mit seinem Bart. Genau wie sein Bruder William schmiss er sich für den Abend in einen Smoking und evozierte so Erinnerungen an den typischen Bond-Look, der spätestens mit dem ersten Auftritt von 007 in «Dr. No» 1962 durch Sean Connery salonfähig wurde. Doch ruhten alle Augen auf Kate, die als letzte kurz vor Beginn der Vorstellung eintraf. Sie hatte für den Abend ein hellblaues Jenny-Packham-Kleid gewählt. Die Royals fuhren im Bentley vor und wurden von Regisseur Sam Mendes und den Produzenten Barbara Broccoli und Michael Wilson in Empfang genommen.

Er könne es kaum erwarten, dass die Menschen den Film sähen, sagte der 47-jährige Craig, der Bond nun bereits zum vierten Mal verkörperte. «Ich hasse es, mich auf der Leinwand zu sehen, aber ich liebe es, James Bond zu spielen», fügte der Brite hinzu. Es sei «unglaublich», zu der Tradition rund um Agent 007 zu gehören, sagte die 51-jährige Italienerin Bellucci, die das älteste Bond-Girl aller Zeiten spielt. Ihre französische Kollegin Seydoux scherzte, sie sei nicht sicher, ob sie ein Bond Girl sei - «ich bin nur ein blond girl».

«Ein wenig erleichtert»

Regisseur Sam Mendes erklärte, er sei «sehr bewegt, heute abend hier zu sein und auch ein wenig erleichtert». Im neuen Film kämpft 007 wieder einmal mit der Geheimorganisation Spectre, die zuletzt in «Diamantenfieber» 1971 auftauchte. Als Bösewicht trumpft der zweifache Oscarpreisträger Christoph Waltz auf.

«M» - der Chef des Geheimdienstes MI6 - wird von dem Briten Ralph Fiennes gespielt. «Spectre» lief am Montag in Grossbritannien und Irland an, in der Schweiz kommt er am 5. November in die Kinos.

Zu den Premierengästen auf dem roten Teppich zählten unter anderen Schauspielerin Joan Collins, ihr Kollege Ben Whishaw, der Sänger des aktuellen Titelsongs, Sam Smith, und eine seiner Vorgängerinnen, Shirley Bassey.

Milliarden-Dollar-Umsatzhürde geknackt

Der letzte Bond-Film «Skyfall» hatte die Milliarden-Dollar-Umsatzhürde geknackt. Im Vorfeld der «Spectre«-Premiere hatte Craig für Spekulationen gesorgt, dass er kein fünftes Mal den Spion im Smoking geben wolle.

Eher schneide er sich die Pulsadern auf, hatte er in einem Interview erklärt. Filmexperten halten es jedoch durchaus für möglich, dass dies Teil des Pokers um seine nächste Gage sein könnte.

sda/AP/chi

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch