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Neun Bergsteiger sterben bei Lawinenunglück im Himalaja

Am Mount Manaslu in Nepal wurden zwei Camps von Bergsteigern von einer Lawine begraben. Mindestens neun Menschen kamen ums Leben, bis zu acht Leute werden noch vermisst.

Zwei Helfer stützen einen Verletzten beim Basiscamp des Mount Manaslu. (23. September 2012)
Zwei Helfer stützen einen Verletzten beim Basiscamp des Mount Manaslu. (23. September 2012)
Keystone
Kamen mit Verletzungen und dem Schrecken davon: Überlebende des Unglücks werden vom Basecamp ausgeflogen. (23. September 2012)
Kamen mit Verletzungen und dem Schrecken davon: Überlebende des Unglücks werden vom Basecamp ausgeflogen. (23. September 2012)
Reuters
Wegen seiner steilen Hänge und des schwierigen Wetters als Todesberg bekannt: Gebetsfahnen flattern im Wind im rund 5000 Meter hoch gelegenen Basislager des Manaslu (8156m) in Nepal mit dem Manaslu-Ostgipfel im Hintergrund. (Archivbild)
Wegen seiner steilen Hänge und des schwierigen Wetters als Todesberg bekannt: Gebetsfahnen flattern im Wind im rund 5000 Meter hoch gelegenen Basislager des Manaslu (8156m) in Nepal mit dem Manaslu-Ostgipfel im Hintergrund. (Archivbild)
Keystone
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Bei einem Lawinenunglück im Himalaja sind mindestens neun Bergsteiger getötet worden. Bis zu acht weitere würden nach dem Abgang der Lawine am Mount Manaslu in Nepal noch vermisst, teilte die Polizei mit. Bei einem der Getöteten handelt es sich nach Angaben des Aussenministeriums in Madrid um einen Spanier. Unter den Toten sei zudem ein Deutscher, sagte Polizeisprecher Basanta Bahadur Kuwar. Seine Leiche sei bereits geborgen worden. Zehn weitere Bergsteiger seien zum Teil verletzt worden und würden in Krankenhäusern behandelt.

Drei verletzte Franzosen und zwei Deutsche seien in die Hauptstadt Kathmandu gebracht worden, sagte Rettungspilot Pasang. Zudem werde versucht, die Leichen von sieben weiteren Bergsteigern, die am Hang gesichtet wurden, ins Basislager zu bringen. Polizeisprecher Kuwar sagte allerdings, die Wetterverhältnisse hätten sich verschlechtert und die Suche nach den Vermissten habe am Nachmittag (Ortszeit) vorerst abgebrochen werden müssen.

Schweizer Expedition nicht betroffen

Alle Teilnehmer und Sherpas der Manaslu-Expeditionsgruppe von Kobler & Partner seien wohlauf und sicher im Basislager, teilte das in Bern ansässige Unternehmen auf seiner Webseite mit.

Die Bergsteiger waren in einer Höhe von 7000 Metern in ihren Camps von der Lawine überrascht worden, als sie sich auf den Aufstieg zum Gipfel in 8156 Metern Höhe vorbereiteten. In Nepal beginnt derzeit die herbstliche Bergsteigersaison. Der Mount Manaslu im Norden Nepals ist der achthöchste Berg der Erde.

«Der Manaslu ist wegen seiner steilen Hänge und schwierigen Wetters als Todesberg bekannt», sagte Dipendra Paudel, Mitarbeiter des Tourismusministeriums.

dapd/kpn

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