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New Orleans droht sieben Meter im Wasser zu versinken

Baton Rouge und New Orleans fürchten sich vor dem Mississippi-Hochwasser. Mehrere Tausend Häuser sind in Gefahr. 25'000 Menschen machen sich für eine Evakuierung bereit.

Die Behörden im US-Staat Louisiana bereiten sich auf ein Hochwasser des Mississippis vor, das die stark bevölkerten Städte New Orleans und Baton Rouge bedroht. Ingenieure könnten bereits am Wochenende den Hochwasserentlastungskanal Morganza nördlich von Baton Rouge öffnen, um das Deichsystem der Stadt zu entlasten.

Es wäre das erste Mal in 38 Jahren, dass die Schleusen des Kanals geöffnet würden. Zehntausende Hektar Ackerland würden überflutet, mehrere Tausend Häuser wären durch das abgeleitete Flutwasser bedroht.

Einer der wichtigsten Häfen der Welt

Wegen des Mississippi-Hochwassers bereiteten sich rund 25'000 Menschen darauf vor, ihre Häuser zu verlassen. Als der Morganza-Kanal im Jahr 1973 geöffnet wurde, beschädigte oder zerstörte das Flutwasser zahlreiche Häuser in der Stadt Butte LaRose.

Sollte der Wasserstand des Mississippis bei New Orleans – einem der wichtigsten Häfen der Welt – noch stärker ansteigen, müsse über eine Einschränkung des Schiffsverkehrs nachgedacht werden, teilte die Küstenwacht am Donnerstag mit. Möglicherweise werde der Mississippi für die grössten und schwersten Schiffe gesperrt.

dapd/bru

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