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New Yorks Gewässer sind mit Plastik zugemüllt

Rund 165 Millionen Plastikteile schwimmen im Meerwasser rund um New York. Eine Gefahr für Tier und Mensch.

Den Gewässern gehts dreckig. Blick auf den East River mit Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge. (Archivbild)
Den Gewässern gehts dreckig. Blick auf den East River mit Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge. (Archivbild)
Jason Szenes, Keystone

256'322 Plastikteile pro Quadratkilometer schwimmen einer Studie zufolge im Wasser von New York herum. Bei den Plastikteilen handelt es sich zum Beispiel um Strohhalme, Einwickelpapier von Schokoriegeln und Bonbons sowie Wegwerf-Kaffeebecher.

85 Prozent der Teile seien nur bis zu fünf Millimeter gross und damit besonders gefährlich für Fische und andere Meerestiere, die sie mit Nahrung verwechselten, teilte die Umweltorganisation New York-New Jersey Baykeeper mit. Sie hatte die Studie gemeinsam mit Forschern von zwei Universitäten durchgeführt.

Sechs Monate lang suchten die Wissenschafter für die erste Studie dieser Art das Wasser rund um die Millionenmetropole New York an 18 Stellen immer wieder nach Plastikteilen ab. Auf Basis ihrer Ergebnisse errechneten sie mit Hilfe der Methodik früherer Studien über andere Gewässer die Gesamtzahl der Plastikteile.

Das Ausmass sei gefährlich für die im Wasser um New York herum lebenden Tiere - und auch für Menschen, wenn es in die Nahrungskette gelange, warnte die Umweltorganisation New York-New Jersey Baykeeper.

(SDA)

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