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Newtown reisst Haus von Amokläufer ab

Das Wohnhaus des Todesschützen der Grundschule von Newtown soll dem Erdboden gleichgemacht werden. Das beschloss der Legislativrat der Stadt.

Erinnert die Nachbarn «an das Böse, das hier gewohnt hat»: Das Haus des Amokläufers von Newtown. (Archivbild)
Erinnert die Nachbarn «an das Böse, das hier gewohnt hat»: Das Haus des Amokläufers von Newtown. (Archivbild)
Keystone

Die US-Stadt Newtown hat sich mehr als zwei Jahre nach dem Amoklauf in einer Grundschule zum Abriss des Hauses des Täters entschieden. Der Legislativrat der Stadt im Bundesstaat Connecticut bestätigte in einer Abstimmung, dass die Bleibe dem Erdboden gleichgemacht werde, sagte die Vertreterin Pat Llodra. Anschliessend soll das Anwesen eine Freifläche bleiben.

Sie erwarte, dass das grosse gelbe Haus niedergerissen werde, sobald der Winter vorbei sei, sagte Llodra. Das Anwesen war der Stadt im Dezember von einer Bank übergeben worden, die es von der Familie des Amokläufers erworben hatte.

Bei dem Massaker in der Sandy Hook Elementary School am 14. Dezember 2012 erschoss der Täter 20 Kinder und sechs Lehrer, ehe er sich selbst tötete. Nachbarn hatten die Stadt gebeten, das Haus, in dem der Amokläufer vor seiner Tat auch seine Mutter erschossen hatte, abzureissen. Es erinnere sie «an das Böse, das hier gehaust hat», sagte ein Anwohner. Zudem würden Touristen häufig in der Strasse anhalten, um Fotos zu machen.

AP/chk

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