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Nordosten der USA bibbert bei Eiseskälte

Eine riesige Sturmfront bringt dem Nordosten der USA abermals Schneemassen und Verkehrschaos.

Weisse Wolken für das Weisse Haus: Schneestürme haben den Nordosten der USA fest im Griff.

Mit heftigen Schneefällen und frostigen Winden fegte ein Schneesturm über die USA. Von Washington bis Neuengland zitterten die Menschen bei aussergewöhnlich niedrigen Temperaturen, auch der Mittlere Westen war betroffen.

Die Metropole New York erwartete für heute 35 Zentimeter Neuschnee. Der neue Bürgermeister Bill de Blasio forderte die Bürger auf, zuhause zu bleiben. Bereits am Dienstagabend hatte das winterliche Wetter für Chaos im New Yorker Verkehr gesorgt. Mehr als 1700 Schneepflüge sollten dort eingesetzt werden, um die Strassen frei zu machen, wie der Nachrichtensender CNN berichtete. Der Nationale Wetterdienst warnte, die Temperaturen würden im Osten der USA zehn bis 25 Grad Fahrenheit unter dem Durchschnitt liegen.

3000 Flüge gestrichen

In Chicago fiel das Thermometer auf eine gefühlte Temperatur von minus 28 Grad, wie die Zeitung «Chicago Tribune» berichtete. In der Bundeshauptstadt Washington sollten die Behörden zwei Stunden später als normalerweise den Betrieb aufnehmen; gestern waren die Mitarbeiter noch angewiesen worden, zuhause zu bleiben. Angestellten stand es frei, Sonderurlaub zu nehmen. Wem dies technisch möglich war, der durfte von zuhause aus arbeiten. Viele Büros und Schulen blieben auch heute geschlossen.

Laut der Website Flight Aware, die den Flugverkehr in Echtzeit beobachtet, wurdengestern fast 3000 Flüge in oder aus den USA gestrichen. Am stärksten betroffen waren die Flughäfen in New York, Philadelphia und Washington.

AFP/mef

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