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Oxford verleiht Suu Kyi den Ehrendoktor

Die britische Universität Oxford würdigt Aung San Suu Kyi mit einem Ehrendoktortitel. Vor über 100 Studenten überreichte der Rektor der burmesischen Freiheitsikone die vergoldete Schriftrolle.

Die burmesische Oppositionskämpferin wurde am 19. Juni 2012 67 Jahre alt: Aung San Suu Kyi in Oxford. (20. Juni 2012)
Die burmesische Oppositionskämpferin wurde am 19. Juni 2012 67 Jahre alt: Aung San Suu Kyi in Oxford. (20. Juni 2012)
Keystone
Geben zusammen eine Pressekonferenz: Aung San Suu Kyi und der U2-Sänger Bono in Oslo. (18. Juni 2012)
Geben zusammen eine Pressekonferenz: Aung San Suu Kyi und der U2-Sänger Bono in Oslo. (18. Juni 2012)
AFP
Hat einen langen Flug hinter sich: Aung San Suu Kyi kurz nach ihrer Ankunft in Genf.
Hat einen langen Flug hinter sich: Aung San Suu Kyi kurz nach ihrer Ankunft in Genf.
Screenshot Reuters-Video
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Die burmesische Freiheitskämpferin Aung San Suu Kyi hat die Ehrendoktorwürde der britischen Universität von Oxford erhalten, an der sie Mitte der 60er-Jahre studiert hat. Rektor Chris Patten überreichte der Oppositionsführerin heute vor mehr als 100 klatschenden Studenten die vergoldete Schriftrolle mit dem Doktortitel, wie ein AFP-Korrespondent berichtete.

Anlässlich der Verleihung trug Suu Kyi eine rote Robe und einen schwarzen Hut. «In Oxford lernte ich, alles Gute der menschlichen Zivilisation zu respektieren», sagte Suu Kyi, die am Dienstag ihren 67. Geburtstag gefeiert hatte.

Rede vor dem britischen Parlament

Die burmesische Parlamentsabgeordnete und Freiheitsikone ist derzeit auf ihrer ersten Europareise seit 1988 unterwegs. Am Donnerstag wird Suu Kyi, die fast zwei Jahrzehnte lang unter Hausarrest stand, eine Rede vor dem britischen Parlament halten.

Suu Kyi hatte fast 20 Jahre in Oxford verbracht, wo sie eine Familie gründete und ihre beiden Söhne grosszog. In den 60er-Jahren studierte sie dort Philosophie, Wirtschaft und Politikwissenschaften. 1988 verliess sie Grossbritannien und ihre Familie, um ihrer sterbenden Mutter in Burma beizustehen. Erst jetzt kehrte sie wieder zurück.

AFP/dapd/wid

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