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Panda-Baby verzückt Taiwan

Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt zeigte sich die sechs Monate alte Bärin Yuan Zai den Kameras. Zoobesucher können am Montag einen Blick auf den Panda erheischen – sofern sie eines der begehrten Tickets haben.

Als würde sie in die Kamera winken: Die Bärin Yuan Zai. Ihre Eltern sind für Taiwan zum Symbol geworden. (4. Januar 2014)
Als würde sie in die Kamera winken: Die Bärin Yuan Zai. Ihre Eltern sind für Taiwan zum Symbol geworden. (4. Januar 2014)
Keystone

Das erste auf Taiwan geborene Panda-Baby hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt die Medien des Landes verzückt. Die sechs Monate alte Bärin Yuan Zai kletterte heute während der halbstündigen Präsentation in ihrem Zoogehege in Taipeh herum, während ihre Mutter Yuan Yuan träge daneben sass und Bambus frass. Ein Zoosprecher sagte, die kleine Panda-Bärin sei «sehr robust» und werde immer stärker und grösser. Nach der Präsentation für die Medien sollen am Montag erstmals Besucher zu Yuan Zai dürfen.

Nach Angaben des Zoos haben bereits mehr als 7'000 Menschen eine Reservierung, um Yuan Zai zu sehen. Alle anderen Besucher werden sich anstellen müssen, um einen Blick auf die kleine Bärin zu erhalten. Taiwan steckt im Panda-Fieber, seitdem am 6. Juli das Baby geboren wurde. Zu seiner Geburt nur 180 Gramm schwer, wiegt es inzwischen 14 Kilogramm. Yuan Zai wurde durch künstliche Befruchtung geboren, da ihre Eltern Yuan Yuan und Tuan Tuan auf natürlichem Weg kein Kind haben konnten. Pandas gelten allgemein als Sexmuffel.

Die Namen der beiden Pandas, die Taiwan im Dezember 2008 von China geschenkt worden waren, bedeuten auf Chinesisch «Vereinigung». Sie wurden in Taipeh zur Attraktion und zum Symbol für eine Annäherung zwischen den lange verfeindeten Bruderstaaten. Weltweit leben nur noch 1600 Pandas in der Wildnis, die meisten davon in der chinesischen Provinz Sichuan. 300 weitere der schwarz-weissen Bären leben in Gefangenschaft.

AFP/rbi

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