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Panda-Bärin Mei Xiang bringt Junges zur Welt

Der Zoo von Washington verkündete stolz die Geburt eines Riesenpanda-Baby. Der Winzling ist aber gerade mal so gross wie eine Maus.

Ist Mutter geworden: Panda-Bärin Mei Xiang. (11. August 2015)
Ist Mutter geworden: Panda-Bärin Mei Xiang. (11. August 2015)
Michael Reynolds, Keystone

Der Zoo von Washington feiert die Geburt eines Riesenpanda-Babys. Die Bärin Mei Xiang brachte am Samstagnachmittag ein Junges zur Welt, wie die Verwaltung des Smithsonian National Zoo mitteilte. Zoodirektor Dennis Kelly zeigte sich begeistert. Zwar sei das nur etwa mausegrosse noch felllose Junge sehr empfindlich, «aber wir wissen, dass Mei eine tolle Mutter ist», erklärte er.

(Video: Youtube/Smithsonian's National Zoo)

Mei Xiang war im April künstlich mit dem Sperma eines in einer Panda-Forschungsstation in China lebenden Männchens sowie mit dem ihres Zoo-Mitbewohners Tian Tian befruchtet worden. DNA-Tests sollen später zeigen, wer der Vater ihres Jungtiers ist. Das Geschlecht des Kleinen ist noch nicht bekannt, es soll erst den nächsten Tagen untersucht werden.

Mei Xiangs Gehege soll in den nächsten zwei Wochen für das Publikum gesperrt bleiben, um der frischgebackenen Mutter Ruhe zu gönnen. Überwachungskameras sollen Neugierigen jedoch einen Blick auf Mutter und Junges ermöglichen.

Erst vor wenigen Tagen hatte eine Panda-Dame im Zoo von Malaysia ein Junges zur Welt gebracht. Riesenpandas sind sehr selten. In China leben staatlichen Medien zufolge noch 1864 Tiere in freier Wildbahn. Den als notorische Sexmuffel bekannten Tieren setzt der Verlust ihres natürlichen Lebensraums zu, deshalb spielt ihre Zucht in Gefangenschaft für das Überleben ihrer Gattung eine wichtige Rolle.

AFP/chk

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