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Panne vorgetäuscht, dann Waffe gezogen

Drei Unbekannte taten auf der Autobahn, als hätten sie eine Panne. Dann wurde ein gutmeinender Helfer zum Opfer: Die Räuber fuhren mit ihm sogar bis nach Zürich an den Bancomat.

Ein unbekanntes Trio hat gestern auf der A1 bei Weinigen ZH eine Autopanne vorgetäuscht. Es zwang einen hilfsbereiten Lieferwagenlenker dazu, 1500 Franken herauszugeben. Das Opfer wurde nicht verletzt, wie die Kantonspolizei Zürich heute mitteilte.

Kurz vor 16 Uhr war der Lieferwagenlenker auf der A1 bei Weiningen Richtung Zürich unterwegs. Als er auf dem Pannenstreifen ein vermeintliches Pannenfahrzeug und einen Mann erblickte, hielt er an und wollte seine Hilfe anbieten. Der Unbekannte kam auf ihn zu, öffnete sogleich die Beifahrertüre und setzte sich ins Fahrzeug. Er bedrohte den Lenker mit einer Faustfeuerwaffe und forderte von ihm Geld.

Weil das Opfer kein Bargeld auf sich trug, musste es mit dem Mann nach Zürich fahren und dort an einem Bankomaten Geld beziehen. Mit einer Beute von 1500 Franken konnte der Täter schliesslich im Fahrzeug seiner Komplizen – einem Mann und einer Frau – flüchten.

SDA/ami

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