Zum Hauptinhalt springen

Passagiere von Singapore Airlines fühlen sich an Bord beobachtet

Kameras an der Rückenlehne sorgen für Aufregung. Doch die Fluggesellschaft beschwichtigt: Sie seien nicht in Betrieb.

Passagiere fühlen sich während des Flugs ausspioniert: Ein A380 der Singapore Airlines. (12. Februar 2019) Bild: Kai Pfaffenbach/Reuters
Passagiere fühlen sich während des Flugs ausspioniert: Ein A380 der Singapore Airlines. (12. Februar 2019) Bild: Kai Pfaffenbach/Reuters

Die Fluglinie Singapore Airlines hat aufgebrachte Passagiere beruhigen müssen, die sich an Bord durch Kameras beobachtet fühlten. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung beteuerte das Unternehmen, dass die kleinen Kameras, die in neueren Maschinen neben dem Bildschirm des Bord-Entertainment-Systems an jedem Sitzplatz installiert sind, nicht in Betrieb seien und keineswegs die Passagiere während des Flugs überwachen sollten.

In sozialen Medien hatten Passagiere der Fluglinie ihren Unmut geäussert, weil sie sich durch die Kameras ausspioniert fühlten. «Habe gerade einen interessanten Sensor entdeckt, der mich von der Rückseite des Vordersitzes anblickt», schrieb ein Passagier auf Twitter. Ein anderer forderte die Fluglinie auf Twitter auf, «alle Passagiere zu informieren und ihre Erlaubnis einzuholen», sich von Kameras beobachten zu lassen.

Der Hersteller habe die Kameras «für zukünftige Verwendungen» eingebaut, erklärte Singapore Airlines. «Wir haben keine Pläne, diese Kameras einzusetzen.»

AFP/oli

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch