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Peter Jaks ist tot

Der ehemalige Eishockey-Internationale Peter Jaks ist bei einem «Zwischenfall mit einem Zug» in Süditalien ums Leben gekommen. Persönliche Gegenstände wurden offenbar beim Unglücksort gefunden.

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In Absprache mit der Familie von Peter Jaks teilte die Tessiner Kantonspolizei am Donnerstagabend den Tod des Vermissten mit. Der Unfall in der apulischen Hauptstadt hatte sich am Mittwoch um etwa sechs Uhr morgens ereignet, als das Opfer vom Regionalzug nach Foggia überfahren wurde. Der Leichnam sei in Bari gefunden worden. Weitere Abklärungen um letzte Zweifel zur Identität auszuräumen, sind im Gang. Aufgrund der bislang bekannten Merkmale, so heisst es in der Mitteilung, dürfte es sich beim Opfer um den Vermissten handeln.

Der Chef der Eisenbahnpolizei von Bari erklärte gegenüber dem «Corriere del Ticino», in der Umgebung des Unfallorts seien «persönliche Gegenstände gefunden worden, welche von den Eltern des vermissten Peter Jaks zugeordnet wurden».

Der 45-Jährige wurde seit dem frühen Sonntagmorgen an seinem Wohnort Bellinzona vermisst. Die Familie Jaks wünscht keinerlei Medienkontakte.

Gesagt, er wolle Mutter besuchen

In einer früheren Mitteilung der Tessiner Kantonspolizei hiess es, Peter Jaks habe sich zuvor in der Schweiz ein Ticket gekauft, Franken in Euro gewechselt und sei dann mit dem Zug über die Grenze gefahren.

Vor seiner Abreise hatte der frühere NLA-Goalgetter seiner Familie offenbar gesagt, er wolle die Mutter in Tschechien besuchen. Bei dieser ist er aber nie aufgetaucht.

Erfolgreiche Karriere

Peter Jaks hatte bei Ambri-Piotta, bei Lugano und bei den ZSC Lions Eishockey gespielt. Der Stürmer stand zwischen 1989 und 1998 auch 149-mal für die Schweizer Nationalmannschaft auf dem Eis. Er nahm an drei B-Weltmeisterschaften und drei A-Weltmeisterschaften sowie zweimal an den Olympischen Spielen teil. Nach seiner aktiven Karriere war er von 2003 bis 2009 Sportdirektor bei Ambri-Piotta

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