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Piranha-Panik in chinesischem Badefluss

Im Gewässer des Liujiang-Flusses tummeln sich normalerweise Jung und Alt. Seit ein Fischer von einem Piranha gebissen wurde, ist jedoch Schluss mit dem Badeplausch. Eine lukrative Jagd auf die Tiere hat begonnen.

Der Liujiang-Fluss sei für Schwimmer verboten, nachdem dort mehrere der aggressiven südamerikanischen Raubfische gesichtet wurden, berichtete gestern die «China Daily».

«Es ist furchtbar, zu wissen, dass solche Fische in dem Fluss sind. Ich hoffe, sie fangen sie bald», sagte ein Bewohner der Stadt Liuzhou dem Blatt. Die Stadtverwaltung setzte eine Belohnung in Höhe von 1000 Yuan (rund 155 Franken) für jeden tot oder lebendig gefangenen Piranha aus.

Fischer wittern das grosse Geld

Daraufhin schwärmten Berichten zufolge zahlreiche Angler aus: «Mit dem Geld für drei Piranhas verdient ein Fischer so viel wie sonst im ganzen Monat. Wie könnte man da widerstehen», sagte ein Stadtbewohner der «China Daily». Die Behörden verteilten zudem gratis Fleisch als Köder an die Fischer. Allen Bemühungen zum Trotz wurden bislang jedoch keine weiteren Piranhas gefangen.

Auslöser für die Piranha-Panik ist der Fall eines Mannes, der von einem Fisch gebissen worden war, als er seinen Hund in dem Fluss wusch. Wie «China Daily» schreibt, soll der Fischer von drei Raubfischen umgeben gewesen sein. Einen der Piranhas konnte der Mann darauf einfangen – als Beweismittel sozusagen.

Die Einfuhr von Piranhas für Aquarien ist in China verboten. Die Behörden befürchten, die Raubfische könnten sich in Wasserläufen mangels natürlicher Feinde rasch verbreiten. Artikel mit Material der Nachrichtenagentur SDA.

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