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Pnos-Aktivist beschimpft Miss Schweiz

Die neue Miss verkörpere ein «Geschwür», das «die freie, unabhängige Eidgenossenschaft bereits am Auffressen ist».

Selbstbewusst in Pose: Whitney Toyloy im Bikini-Durchgang.
Selbstbewusst in Pose: Whitney Toyloy im Bikini-Durchgang.
Keystone
Noch mit offenen Haaren: Die spätere Miss zu Beginn der Show.
Noch mit offenen Haaren: Die spätere Miss zu Beginn der Show.
Keystone
Whitney Toyloy versteht sich als Vertreterin der multikulturellen Schweiz.
Whitney Toyloy versteht sich als Vertreterin der multikulturellen Schweiz.
Keystone
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Dominic Lüthard, Vorsitzender der Partei National Orientierter Schweizer in Langenthal, beleidigt die Miss Schweiz rassistisch. Die «braune Schweizerin» repräsentiere nicht die Schweiz, sondern eben ein «Geschwür, welches die freie, unabhängige Eidgenossenschaft bereits am Auffressen ist. Die Welt ohne Grenzen, ohne Unterschiede zwischen Mann und Frau, ohne Unterschiede zwischen Schwarz und Weiss usw.» Das gelte auch für Tekha Datta, die Vize-Miss. Lüthard schreibt das in einer Mitteilung auf der Webseite der Langenthaler Sektion der Pnos.

Der einschlägig bekannte Aktivist empört sich, dass «Frauen mit Migrationshintergrund» an den Miss-Wahlen antreten, obwohl es zahlreiche Schweizerinnen mit eidgenössischen Wurzeln gäbe.

Rassismus ist in der Schweiz ein Offizialdelikt. Wo der Verdacht besteht, prüfen die Behörden die Vorfälle von Amtes wegen. In Frage kommt jeweils insbesondere ein Verstoss gegen das Antirassismusgesetz.

(oku)

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