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Prügel-Schüler von München wird ein IQ von 118 attestiert

Der hohe IQ wird in einem psychologischen Gutachten über den mutmasslichen Haupttäter erwähnt. Von dem Bericht erhofft sich der Vater des Angeklagten einen positiven Einfluss vor Gericht.

Ein psychologisches Gutachten soll vor Gericht einen guten Eindruck hinterlassen: der mutmassliche Haupttäter soll einen IQ von 118 haben.
Ein psychologisches Gutachten soll vor Gericht einen guten Eindruck hinterlassen: der mutmassliche Haupttäter soll einen IQ von 118 haben.

Einen Tag vor der Wiederaufnahme des Prozesses gegen drei Zürcher Schüler in München werden neue Details aus dem psychologischen Gutachten und zum Gefängnisalltag des mutmasslichen Haupttäters Mike bekannt. Laut der Zeitung «Sonntag» wird dem 17-Jährigen ein IQ von 118 attestiert. Der Vater bestätigte die Angaben gegenüber der Zeitung: «Man hat Mike gesagt, in Deutschland müsste er eigentlich studieren und das Abitur nachholen.» Der Durchschnittswert liegt bei 100. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung hat einen ähnlich hohen IQ.

Hinter Gittern ist laut dem Bericht eine Sozialarbeiterin die nächste Bezugsperson von Mike geworden. Sie spielt mit ihm häufig Schach. Der Vater bezeichnet sie als «der Anker im Leben von Mike». Jetzt setzt der Verteidiger des Jugendlichen, Christian Bärnreuther, auf die positiven Berichte über das Verhalten im Gefängnis: "Das müsste einen Einfluss haben". Doch er zeigt sich gleichzeitig beunruhigt darüber, dass der zuständige Richter Reinhold Baier im sogenannten U-Bahn-Mord drakonische Urteile gegen zwei Jugendliche verhängt hat. Einer der Verurteilen sitzt in der gleichen Abteilung wie Mike. Doch der Vater hofft: «Wenn ich ein Richter wäre, würde ich auf Mikes Verhalten im Gefängnis schauen.» Sein Sohn und dessen zwei Kollegen Ivan und Benji haben am 30. Juni letzten Jahres am Sendlinger Tor in München fünf Menschen verprügelt. Ein 47-jähriger Versicherungskaufmann wurde dabei lebensgefährlich verletzt

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