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Raser von Schönenwerd: Kein Rennen

Knapp drei Wochen nach dem tödlichen Raserunfall im Kanton Solothurn sind die Ermittlungen abgeschlossen. Die Staatsanwalt hat heute die Öffentlichkeit informiert.

Nach den Erkenntnissen der Behörden sind alle drei jungen Lenker viel zu schnell gefahren. Ausserdem haben sie die nötigen Abstände nicht eingehalten.

Es gibt jedoch laut Staatsanwaltschaft keine Hinweise, dass die Fahrer sich noch kurz vor dem tödlichen Unfall gegenseitig zu überholen versucht haben. Auch deutet nichts darauf hin, dass sie sich zwischen Aarau und Schönenwerd ein Rennen geliefert haben. Die Behörden befragten mehr als 30 Personen, unter ihnen auch zahlreiche Augenzeugen.

Raser gaben Geschwindigkeit zu

Die drei 18-jährigen Fahrer gaben zu, dass sie deutlich zu schnell unterwegs waren. Weniger als ein Kilometer vor dem Unfall hatten sie zwei unbeteiligte Fahrzeuge überholt.

Die erlaubte Geschwindigkeit an der Unfallstelle beträgt 50 Kilometer pro Stunde. Um das exakte Tempo des Raser-Autos beim Aufprall zu eruieren, gab die Staatsanwaltschaft ein Gutachten in Auftrag. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

SDA/oku

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