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Razzia bei japanischem Tunnelbetreiber

Nach dem Brand in einem Strassentunnel bei Tokio mit neun Toten hat die Polizei die Räumlichkeiten der Betreiberfirma durchsucht.

Die Betreiberfirma kommt nach dem Unfall unter Druck: Beamte in den Räumen von Central Japan Expressway. (4. Dezember 2012)
Die Betreiberfirma kommt nach dem Unfall unter Druck: Beamte in den Räumen von Central Japan Expressway. (4. Dezember 2012)
Keystone

Die japanische Polizei hat nach dem Einsturz eines Strassentunnels die Geschäftsräume der Betreiberfirma durchsucht. Bei dem Unglück waren am Sonntag Teile der Deckenverkleidung aus Beton herabgestürzt, neun Menschen kamen ums Leben.

Insgesamt sollen rund 270 Betonplatten mit einem Gewicht von je 1,4 Tonnen von der Decke gefallen sein. Dutzende uniformierte Polizisten gingen bei der Razzia in das Gebäude des staatlichen Unternehmens Central Japan Expressway. Das Verkehrsministerium liess auch alle 49 baugleichen Tunnel überprüfen.

Bei einer Inspektion im September waren keine Schäden an der Decke in dem fast fünf Kilometer langen Sasago-Tunnel entdeckt worden, in dem sich das Unglück ereignete.

SDA/kpn

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