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Rettungsboot bei havarierter Bohrinsel gesichtet

Nach dem Untergang einer Bohrinsel vor der Ostküste Russlands ist offenbar ein Rettungsboot mit möglichen Überlebenden entdeckt worden. Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 16 angestiegen.

Noch werden zahlreiche Menschen vermisst: Die havarierte Bohrinsel Kolskaja auf einem Archivbild.
Noch werden zahlreiche Menschen vermisst: Die havarierte Bohrinsel Kolskaja auf einem Archivbild.
Keystone

Ein Flugzeug habe an Bord dieses Bootes rund 15 Menschen ausgemacht, teilte der Betreiber der am Sonntag bei schwerem Unwetter gesunkenen Bohrinsel Kolskaja, das staatliche Unternehmen Arktikmorneftegasraswedka, am Montag mit. Es sei aber unklar, ob sie noch am Leben seien. Einem Sprecher des Unternehmens zufolge wurden Schiffe in die Gegend im Ochotskischen Meer entsandt.

Das russische Notfallministerium teilte wiederum mit, die Informationen über das gesichtete Rettungsboot seien falsch. Die Bohrinsel Kolskaja war am Sonntag mit 67 Menschen an Bord binnen weniger Minuten in einem heftigen Sturm gesunken. 14 Besatzungsmitglieder konnten aus den eisigen Fluten gerettet werden. Nach jüngsten Angaben der Schifffahrtsbehörde wurden bisher 16 Leichen gefunden.

SDA/jak

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