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SBB müssen Unglückswaggons ausrangieren

Das Zugunglück von Granges-près-Marnand verursacht hohe Kosten: Die SBB schätzen den Schaden auf rund acht Millionen Franken. Der eine oder andere Unglückswaggon kann aber vielleicht noch repariert werden.

Aufräumarbeiten mit schwerem Gerät: Die zusammengestossenen Triebwagen werden auf Lastwagen verladen. (30. Juli 2013)
Aufräumarbeiten mit schwerem Gerät: Die zusammengestossenen Triebwagen werden auf Lastwagen verladen. (30. Juli 2013)
Salvatore Di Nolfi, Keystone
Der eine Triebwagen wurde beim Aufprall um acht Meter zusammengestaucht. (30. Juli 2013)
Der eine Triebwagen wurde beim Aufprall um acht Meter zusammengestaucht. (30. Juli 2013)
Salvatore Di Nolfi, Keystone
Mitarbeiter der Feuerwehr evakuierten die Verletzten. (29. Juli 2013)
Mitarbeiter der Feuerwehr evakuierten die Verletzten. (29. Juli 2013)
Reuters
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Eine Woche nach der Frontalkollision zweier Züge in Granges-près-Marnand schätzt die SBB die Schadenssumme auf ungefähr acht Millionen Franken. Die meisten der beteiligten Wagen müssen ausrangiert werden. Die SBB untersucht, ob der eine oder andere repariert werden kann.

In den Unfall waren insgesamt sieben Wagen verwickelt, wie SBB-Mediensprecher Frédéric Revaz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Der Regionalzug bestand inklusive Triebwagen aus drei Wagen, der RegioExpress aus vier.

Möglicherweise Signal missachtet

Am Montagabend waren die beiden Züge beim Bahnhof von Granges-près-Marnand frontal zusammengestossen. Der Lokführer des RegioExpress – ein 24-jähriger Franzose – verlor dabei sein Leben.

Der 54-jährige Lokführer des Regionalzuges konnte sich mit einem Sprung vom Zug retten. Er steht im Verdacht, bei der Ausfahrt des Bahnhofs von Granges-près-Marnand ein Haltesignal überfahren zu haben.

Blackboxen bei Unfalluntersuchungsstelle

Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (Sust) hat inzwischen die Blackboxen der beiden Züge erhalten, wie Untersuchungsleiter Erwin Drabek am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Vor Ort wurden die Sicherungsanlage und die Züge überprüft. Die Untersuchung vor Ort ist provisorisch abgeschlossen, wie Drabek festhielt. Zu den bisherigen Erkenntnissen werden noch keine Angaben gemacht.

SDA/mw

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