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«Schiessen Sie nicht auf Irma»

Ein 22-Jähriger hat auf Facebook zur Veranstaltung «Schiessen gegen Irma» aufgerufen. Was als Scherz gedacht war, könnte «gefährliche Nebenwirkungen haben», so Sheriff Nocco.

War gemäss der Veranstalter nicht ernst gemeint: Zwei Personen haben auf Facebook dazu aufgerufen, Irma mit den Gewehren zu bekämpfen.
War gemäss der Veranstalter nicht ernst gemeint: Zwei Personen haben auf Facebook dazu aufgerufen, Irma mit den Gewehren zu bekämpfen.
Screenshot/Facebook
Nach ein paar Stunden und über 50'000 Interessierten an dem Anlass, meldet sich der 22-Jährige zu Wort. «Es ist cool zu sehen, welches Echo das hier hervorgerufen hat», schrieb Ryon Edwards daraufhin auf seiner Seite. «Aber mir ist klar geworden, dass die Hälfte der Welt keinen Sarkasmus versteht.»
Nach ein paar Stunden und über 50'000 Interessierten an dem Anlass, meldet sich der 22-Jährige zu Wort. «Es ist cool zu sehen, welches Echo das hier hervorgerufen hat», schrieb Ryon Edwards daraufhin auf seiner Seite. «Aber mir ist klar geworden, dass die Hälfte der Welt keinen Sarkasmus versteht.»
Screenshot/Facebook
Dass es «gefährliche Nebenwirkungen» haben kann, macht Sheriff im Bezirk Pasco, Chris Nocco, mit einer Grafik via Twitter deutlich.
Dass es «gefährliche Nebenwirkungen» haben kann, macht Sheriff im Bezirk Pasco, Chris Nocco, mit einer Grafik via Twitter deutlich.
Screenshot/Twitter
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«Schiessen Sie nicht auf ‹Irma›» – mit dieser ungewöhnlichen Warnung hat sich ein Sheriff in Florida an seine Landsleute gewandt. Mit Schusswaffen lasse sich der Wirbelsturm nicht stoppen, twitterte der Sheriff Chris Nocco im Bezirk Pasco an der Westküste des US-Bundesstaats, am Wochenende. Waffengewalt könne in diesem Fall «gefährliche Nebenwirkungen haben».

Der Sheriff reagierte damit auf einen Aufruf auf Facebook, der eigentlich als Scherz gedacht war. Der 22-jährige Ryon Edwards hatte unerwarteten Erfolg mit seiner Einladung zum gemeinsamen Schiessen auf «Irma»: Mehr als 55.000 Menschen zeigten sich «interessiert» an der Veranstaltung. Viele Facebook-Nutzer teilten Bilder von sich mit Tarnuniformen oder Waffen. Einer schlug vor, Irma mit einem Flammenwerfer entgegenzutreten. Andere verurteilten dagegen den Aufruf und kritisierten, Edwards nehme den Tod von Menschen in Kauf.

«Es ist cool zu sehen, welches Echo das hier hervorgerufen hat», schrieb Edwards daraufhin auf seiner Seite. «Aber mir ist klar geworden, dass die Hälfte der Welt keinen Sarkasmus versteht.» In Florida hat die Waffenlobby breite Unterstützung, auch der Sheriff gilt als Befürworter.

AFP/foa

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