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Schneechaos und Überschwemmungen in Italien

Starke Schnee- und Regenfälle haben im südlichen Nachbarland für chaotische Zustände im Verkehr gesorgt. Die Brennerautobahn ist wieder frei.

Grosser Schneefall: Die Situation am Brenner am Samstag. (2. Februar 2019)
Grosser Schneefall: Die Situation am Brenner am Samstag. (2. Februar 2019)
Polizei, Keystone

Der Winter hat den Norden Italiens fest im Griff. Nach einer Sperrung wurde die Brennerautobahn (A22) in Südtirol am späten Samstagabend wieder für den Verkehr in beiden Richtungen freigegeben. «Alle Fahrzeuge müssen mit Winterausrüstung ausgestattet sein», erklärte die Feuerwehr in Bozen am Sonntag. Am Samstag hatte ein Lawinenabgang nahe der Grenze zu Österreich die Lage verschärft. Verletzt wurde dabei niemand.

Hunderte Helfer waren im Einsatz, um die Strassen vom Schnee zu befreien und Lastwagen wieder fahrtüchtig zu machen. Der Schneefall hatte auch für Behinderungen im Bahnverkehr gesorgt.

Während Südtirol mit den Schneemassen kämpfte, kam es bei Bologna zu Überschwemmungen. Zwischen den Orten Castel Maggiore und Argelato hatten die Wassermassen am Reno zu einem Dammbruch geführt. Etwa 300 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Teilweise Notsituationen

«Viele Häuser und viele Zonen stehen immer noch unter Wasser», sagte die Bürgermeisterin von Argelato, Claudia Muzic, am Sonntagmorgen und sprach von einer Notsituation. Teilweise fehle auch der Strom.

Auch in Umbrien, den Abruzzen und Kampanien warnte der Zivilschutz weiter vor Überschwemmungen. In Venedig gab es den dritten Tag in Folge Hochwasser. Der Wasserstand lag am Sonntag erneut bei mehr als 110 Zentimetern.

SDA/fal

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