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Schütze von Tucson plädiert auf nicht schuldig

Der Mann, der in Tucson auf die US-Abgeordnete Gabrielle Giffords geschossen und sie schwer verletzt haben soll, hält sich für unschuldig.

Äusserlich ruhig verfolgte der 22- Jährige am Mittwoch vor Gericht in Tucson (Arizona) die Verlesung der Anklage. Jared Loughner werden unter anderem sechsfacher Mord und dreifacher versuchter Mord vorgeworfen. Insgesamt ist er in 49 Punkten angeklagt. Ihm droht die Todesstrafe.

Die Frage zu seiner Schuld liess Loughner nicht durch seine Anwälte beantworten, sondern er wies selbst jede Verantwortung von sich. Bereits Ende Januar hatte er vor einem Bundesrichter auf «nicht schuldig» plädiert.

Sechs Menschen starben

Das Attentat ereignete sich Anfang Januar. Loughner war am 8. Januar noch am Tatort, einem Einkaufszentrum in Tucson, gefasst worden. Dort soll er während eines Bürgertreffs auf die Demokratin Gabrielle Giffords geschossen haben. Wie durch ein Wunder überlebte die Abgeordnete einen Kopfschuss.

Sechs Menschen starben im Kugelhagel und 13 weitere - nebst Giffords - wurden verletzt. Die Politikerin befindet sich derzeit in einer Rehabilitationsklinik und macht langsam gesundheitliche Fortschritte.

SDA/pbe

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