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Trächtige Panda-Bärin lockt Tausende in den Zoo von Tokio

Riesenpandas gelten als Sexmuffel. Trotzdem zeigt die elfjährige Shin Shin im Ueno-Zoo von Tokio Anzeichen einer Schwangerschaft.

Auflauf im Ueno-Zoo: Panda-Bärin Shin Shin geht in den Mutterschutz. (Video: Tamedia/AFP)

Die mutmasslich trächtige Panda-Bärin Shin Shin hat am Mittwoch für einen Auflauf im Ueno-Zoo von Tokio gesorgt. Zahlreiche Besucher wollten einen letzten Blick auf die Bärin werfen, bevor diese ab Donnerstag in den Mutterschutz geht und von der Öffentlichkeit abgeschirmt wird. Sollte es sich nicht doch nur um eine Scheinschwangerschaft handeln, könnte der Nachwuchs örtlichen Medienberichten zufolge bereits im Juni zur Welt kommen.

Gesunde Ernährung: Die elfjährige Panda-Dame Shin Shin isst Bambus in ihrem Gehege im Tokioter Zoo. (24. Mai 2017)
Gesunde Ernährung: Die elfjährige Panda-Dame Shin Shin isst Bambus in ihrem Gehege im Tokioter Zoo. (24. Mai 2017)
Kazuhiro Nogi, AFP
Viele wollen noch ein Foto von der Bärin knipsen, bevor sie sich in den Mutterschutz verabschiedet.
Viele wollen noch ein Foto von der Bärin knipsen, bevor sie sich in den Mutterschutz verabschiedet.
Kazuhiro Nogi, AFP
Allerdings sind sich die Pfleger nicht ganz sicher, ob Shin Shin tatsächlich trächtig ist oder ob es sich nur um eine Scheinschwangerschaft handelt.
Allerdings sind sich die Pfleger nicht ganz sicher, ob Shin Shin tatsächlich trächtig ist oder ob es sich nur um eine Scheinschwangerschaft handelt.
Kazuhiro Nogi
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Obwohl Riesenpandas als Sexmuffel bekannt sind, waren es der elfjährigen Shin Shin und ihrem Partner Ri Ri im Februar zum ersten Mal seit vier Jahren wieder gelungen, sich zu paaren. Allerdings wissen ihre Pfleger bis heute nicht, ob Shin Shin tatsächlich trächtig ist oder es sich bei ihrem derzeitigen Zustand nur um eine Scheinschwangerschaft handelt.

Warten auf Nachwuchs

Im Jahr 2012 hatte sie dem Ueno-Zoo zum ersten Mal seit 24 Jahren wieder Pandanachwuchs beschert, doch starb das Junge sechs Tage später an einer Lungenentzündung. Seitdem warten Personal und Zuschauer sehnsüchtig auf neuen Nachwuchs. Schätzungen zufolge gibt es weniger als 2000 noch frei lebende Riesenpandas, sie leben in den drei chinesischen Provinzen Sichuan, Gansu und Shaanxi.

AFP/chi

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