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Schweizer soll in Kamerun seine drei Kinder getötet haben

In Kamerun hat ein Mann seine drei Kinder erwürgt und erstochen. Er hatte die letzten 20 Jahre in der Schweiz gelebt und stellte sich nach der Tat in der Schweizer Botschaft.

Familiendrama in Kamerun: Die Schweizer Botschaft in Yaoundé. (Bild: EDA)
Familiendrama in Kamerun: Die Schweizer Botschaft in Yaoundé. (Bild: EDA)

Ein schweizerisch-kamerunischer Doppelbürger soll in Kameruns Hauptstadt Yaoundé seine drei Kinder getötet haben. Der mutmassliche Täter ist in Haft. Die Mutter soll zur Tatzeit in der Schweiz den Umzug nach Afrika organisiert haben.

Die drei Schweizer Kinder seien am vergangenen Mittwoch tot aufgefunden worden, bestätigte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag Informationen des Online-Portals von «20 Minuten» sowie von kamerunischen Medien.

Der Vater sei durch die lokalen Polizeibehörden in Haft genommen worden. Die Schweizer Botschaft in Yaoundé stehe in Kontakt mit den lokalen Behörden. Nähere Angaben machte das EDA nicht.

Erwürgt und erstochen

In der Online-Ausgabe vom «JournalduCameroun» hiess es am Freitag, die Kinder im Alter von 3, 6 und 13 Jahren seien vor einer Woche von ihrem Vater in ihrem Heim in der kamerunischen Hauptstadt gewürgt und anschliessend erstochen worden. Während drei Tagen sei das Zuhause der Familie geschlossen gewesen.

Am Dienstag sei dann der Vater im Quartier Kondengui spazieren gegangen und habe Nachbarn gegrüsst. Einen Tag später sei die Polizei gegen Abend aufgetaucht. Sie sei von einer Botschaft informiert worden, wohin der Mann geflohen sei. Er soll ein Geständnis abgelegt haben.

Umzug nach Kamerun

Der schweizerisch-kamerunische Doppelbürger soll dem «JournalduCameroun» zufolge während 20 Jahren in der Schweiz gelebt haben. Vor kurzem hätten er und seine Frau beschlossen, mit der Familie nach Kamerun zu ziehen. Die Mutter der getöteten Kinder sei zur Tatzeit in der Schweiz gewesen, um die Umzugsarbeiten abzuschliessen.

Der mutmassliche Täter habe am vergangenen Freitag noch die Haushaltshilfe entlassen. Er könne sich selber um die Kinder kümmern, solle er zur Begründung gesagt haben, berichtete die kamerunische Online-Website weiter.

SDA/nag

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