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Schweizer überleben Horror-Crash in Burma

In Burma ist ein Flugzeug unweit eines Flughafens notgelandet und in Brand geraten. An Bord befanden sich 65 Passagiere – darunter etliche Touristen. Ein Schweizer erzählt, wie er der Flammenhölle entkommen ist.

Die Maschine musste unweit eines Flughafens eine Notlandung einleiten: Das brennende Wrack des Flugzeugs. (25. Dezember 2012)
Die Maschine musste unweit eines Flughafens eine Notlandung einleiten: Das brennende Wrack des Flugzeugs. (25. Dezember 2012)
AFP
An Bord befanden sich 71 Menschen.
An Bord befanden sich 71 Menschen.
Keystone
Die restlichen Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebten die Notlandung: Überlebende vor einem Spital. (25. Dezember 2012)
Die restlichen Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebten die Notlandung: Überlebende vor einem Spital. (25. Dezember 2012)
Keystone
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Bei einer missglückten Notlandung eines Passagierflugzeugs im Osten Burmas sind am Dienstag zwei Menschen ums Leben gekommen und elf weitere verletzt worden. Die Maschine vom Typ Fokker-100 sei unweit des Flughafens Heho notgelandet, teilte die Fluggesellschaft Air Bagan mit. Die Maschine mit 71 Menschen an Bord hatte versucht, dort notzulanden. Ein elfjähriges Kind an Bord des Flugzeugs kam dabei ums Leben, am Boden starb ein Motorradfahrer. An Bord der Maschine waren den Angaben zufolge insgesamt 65 Passagiere, davon 51 ausländische Touristen.

Wie die BBCmeldet, befanden sich unter den Fluggästen auch zwei Schweizer. Leandre Guillod erzählt dem britischen Sender, wie er die Katastrophe erlebt hat: «Vor der Landung sahen wir nur Wolken. Plötzlich verlor das Flugzeug an Höhe, wir gingen runter. Dann schlugen wir auf: Es war alles voller Rauch, man sah Feuer. Eine Flugbegleiterin öffnete schliesslich den Notausgang. Ich und meine Freundin sprangen so schnell wie möglich aus dem Flugzeug, um der drohenden Explosion zu entkommen.»

Fünf verletzte Ausländer

Neun Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder erlitten Verletzungen, sagte der stellvertretende Informationsminister U Ye Htut. Wie die Fluglinie auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, befanden sich fünf Ausländer unter den Verletzten. Dabei soll es sich um zwei US-Amerikaner, zwei Briten und einen Koreaner handeln

Zwei Schweizer, die ebenfalls in dem Flugzeug waren, sind unverletzt, wie ein Sprecher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Er bestätigte damit Berichte der Onlineausgaben von «20 Minuten» und der «Aargauer Zeitung».

Das EDA sei mit den zuständigen Behörden in Burma in Kontakt, um die beiden Schweizer zu unterstützen, sagte der Sprecher. Weitere Angaben machte das EDA aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht.

Der Flughafen Heho, etwa 480 Kilometer nordöstlich von Rangun, liegt in der Nähe des Inle-Sees, eines der beliebtesten Touristenziele in Burma. Im südostasiatischen Burma boomt der Tourismus nach der Isolation wegen der jahrzehntelangen Militärherrschaft.

Air Bagan ist eine burmesische Inlandfluggesellschaft, die über zwei Fokker-100 verfügt. Maschinen dieses Typs werden heute nicht mehr gebaut.

SDA/mw/ses

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