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Schwerer Sturm wütete über Russland

Ein heftiger Sturm mit starken Regenfällen hat in der Nacht zum Montag im von einer wochenlangen Hitzewelle geplagten Nordwesten Russlands zu schweren Schäden geführt.

Ein russischer Soldat kämpft verzweifelt gegen die Feuersbrunst, 13. August in der Nähe der Stadt Shatura.
Ein russischer Soldat kämpft verzweifelt gegen die Feuersbrunst, 13. August in der Nähe der Stadt Shatura.
Keystone
Hilfe aus Washington: Eine US-Militärmaschine landet in Moskau.
Hilfe aus Washington: Eine US-Militärmaschine landet in Moskau.
Reuters
In der Region Ryaza: Ein Mann sucht nach dem Feuer in der Ortschaft Pereldetsi nach Kartoffeln.
In der Region Ryaza: Ein Mann sucht nach dem Feuer in der Ortschaft Pereldetsi nach Kartoffeln.
Keystone
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In der Region um die Stadt St. Petersburg waren in 1500 Gemeinden nach einem heftigen Sturm in der Nacht auf Montag fast 100'000 Menschen ohne Strom. Nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums entwurzelten starke Winde zahlreiche Bäume und behinderten den Bahnverkehr. In St. Petersburg wurde eine Kranführerin schwer verletzt, als ihr 50 Meter hoher Kran umgerissen wurde.

Der Sturm zog am Montag Richtung Moskau weiter. Dort wurde mit starkem Regen, Hagelschlag und Windböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 28 Metern pro Sekunde gerechnet. Regierungschef Wladimir Putin gab den Behörden Anweisungen, sich auf das Unwetter vorzubereiten.

Erfolge im Kampf gegen Waldbrände

Der Westen Russlands leidet seit Wochen unter einer Hitzewelle und grosser Trockenheit, es brachen riesige Waldbrände aus. Unterdessen gelang es den Einsatzkräften jedoch, die Flammen einzudämmen.

Zwar brannten auch am Montag landesweit noch etwa 500 Feuer, doch habe sich die betroffenen Fläche weiter auf knapp 460 Quadratkilometer verringert, teilte der russische Zivilschutz nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Gluthitze vorbei

Auch die Lage um das atomare Forschungszentrum in Sarow - gut 400 Kilometer östlich von Moskau - sei unter Kontrolle. Dort seien alle Feuer gelöscht, teilten die Behörden mit. In ganz Russland kämpften mehr als 160'000 Einsatzkräfte weiter gegen die Flammen, darunter auch Hunderte Helfer aus dem Ausland.

In der Hauptstadt Moskau verzog sich der giftige Smog von den Bränden des Umlandes wieder etwas. Meteorologen sagten für die Metropole mit den mehr als zehn Millionen Einwohnern wegen den heranziehenden Unwettern rasant sinkende Temperaturen mit weniger als 20 Grad Celsius in den nächsten Tagen voraus. Die seit mehr als zwei Monaten andauernde Gluthitze mit weit über 30 Grad ende nun, hiess es.

SDA/sam

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