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Schweres Erbe

Andreas Reinhart gehörte einst zu den reichsten Männern der Schweiz. Vor 25 Jahren hat er in fünfter Generation die Leitung der Firma Volkart in Winterthur übernommen. Das Unternehmen war einst in der Kaffee- und Baumwollbranche tätig, bevor Reinhart es umstrukturierte. Er ging etwa 40 Beteiligungen ein, darunter 30 Misserfolge, investierte in Liegenschaften, die sich als überbewertet erwiesen und verlor immer mehr Geld. «Ich bin wohl kein so guter operativer Manager für solche Geschäfte», gab Andreas Reinhart in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» denn auch zu. Es gab aber schon andere vor ihm, die sich mit ihrem Erbe schwer taten.
Madeleine Schickedanz ist zwar die Tochter des Quelle-Versand-Gründers Gustav Schickedanz, sein Händchen für gute Geschäfte hat sie jedoch nicht geerbt. Das Vermögen ihres Vaters ist längst verpufft. Madeleine Schickedanz, die in St. Moritz lebt, ist unter anderem Aktionärin bei der Arcandor AG, der ehemaligen KarstadtQuelle AG, die vor knapp einem Jahr Insolvenz anmelden musste.
In Italien läuft die Sache mit dem Erben auch nicht immer rund. Die Industriellenfamilie Agnelli liefert sich einen heftigen Erbstreit. Entfacht hat ihn Margherita Agnelli de Pahlen, die Tochter des Fiat-Patriarchen Gianni Agnelli. Inzwischen haben die Agnellis nicht nur das Feuer unter dem Dach, sondern auch die Steuerbehörde im Haus.
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