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Schwerverletzter an Basler 1.-August-Feuerwerk

Das Feuerwerk auf dem Rhein hat am Donnerstag Zehntausende von Schaulustigen angezogen. Die Polizei und die Sanität hatten allerdings alle Hände voll zu tun. Ein 22-jähriger Mann wurde schwer verletzt.

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Auch ohne Feuerwerk ein Spektakel: Die erleuchtete Johanniterbrücke, voll mit Leuten, die auf die Pyro-Show warten.
Auch ohne Feuerwerk ein Spektakel: Die erleuchtete Johanniterbrücke, voll mit Leuten, die auf die Pyro-Show warten.
Georgios Kefalas, Keystone
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
Georgios Kefalas, Keystone
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
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Georgios Kefalas, Keystone
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
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Georgios Kefalas, Keystone
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
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Georgios Kefalas, Keystone
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
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Georgios Kefalas, Keystone
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
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Georgios Kefalas, Keystone
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
Georgios Kefalas, Keystone
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
Der Klassiker: Am Feuerwerk über dem Rhein kann man sich nicht sattsehen.
Georgios Kefalas, Keystone
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Am grossen Feuerwerk machten die Veranstalter keine Abstriche. Allerdings wurde dieses nur von einem statt wie sonst von zwei Schiffen aus gezündet - darauf, das zweite Schiff unter der Mittleren Brücke hindurch weiter den Fluss hinauf zu bringen, war wegen des hohen Wasserstandes zum vornherein verzichtet worden. Gemäss Drehbuch waren aber 1200 Zündungen und über 20'000 Effekte vorgesehen, womit das Feuerwerk so gross war wie in anderen Jahren. Es begann um 23 Uhr und dauerte etwa 23 Minuten, mitverfolgt von einer Menschenmenge an den Rheinufern und auf den Rheinbrücken.

Nach Angaben des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements feierten rund 110'000 Personen auf dem Festgelände am und ums Rheinufer. Der offizielle Teil der Feier sei «ohne gröbere Probleme» abgelaufen, hiess es in einer Mitteilung der Behörde. Die Kantonspolizei hielt mehrere Personen an, die mit Laserpointern in die Menge und auf offene Fenster zielten. Die Sanität musste zwei Personen in die Notfallaufnahme fahren. Zudem retteten Passanten einen stark angetrunkenen Mann, der in den Rhein gefallen war.

Feuerlöschboot blieb am Ufer

Zuvor hatte schon seit dem späten Nachmittag Festbetrieb am Rhein und auf dem Marktplatz in der Altstadt geherrscht. Dem Hochwasser zum Opfer fielen dabei indes einzelne Darbietungen auf dem Rhein: Aus Sicherheitsgründen abgesagt wurden ein Schlauchbootrennen und die beliebte Schau des Basler Feuerlöschboots «Christophorus».

Die Polizei rief zudem das Publikum zu besonderer Vorsicht auf, da Rettungen aus dem Rhein wegen des Pegels und der starken Strömung ausserordentlich schwierig seien. Wegen des Besucherandrangs für den Verkehr gesperrt wurden im Festverlauf wie üblich drei der Basler Rheinbrücken. Am Freitagabend folgt die offizielle Basler Bundesfeier auf dem Bruderholz.

Mit Laserpointern auf Leute gezielt

Daniel Arni vom baselstädtischen Präsidialdepartement, Leiter der organisierenden Arbeitsgruppe, zeigte sich in einer Mitteilung zufrieden mit dem Festverlauf. Die Feier am Rhein sei bis zum offiziellen Abschluss «ohne gröbere Probleme abgelaufen», teilte zudem die Polizei mit.

Allerdings hielt sie in zwei Fällen mehrere Personen an, weil diese mit Laserpointern in offene Fenster und auf Besucherinnen und Besucher auf der Mittleren Brücke zielten. Die Betreffenden seien kontrolliert worden und müssten nun mit einer Verzeigung rechnen.

Nach der Bundesfeier hätten Polizei und Sanität zudem «bis in die frühen Morgenstunden» alle Hände voll zu tun gehabt. So eilten Polizeileute nach ein Uhr nachts zu verschiedenen Auseinandersetzungen und Schlägereien, die dann aber zumeist schon beendet waren.

Schwerverletzter nach Angriff

Schwer verletzt wurde gegen 2.50 Uhr ein 22-jähriger Mann am Barfüsserplatz. Er wollte zusammen mit einem 25-jährigen Mann ein Taxi besteigen, als gleichzeitig ein Unbekannter mit einem Fusskick gegen die beiden trat. Der 22-Jährige verlor sofort das Bewusstsein. Die Sanität brachte ihn in die Notfallstation. Der Täter flüchtete.

Die Sanität lieferte im Zuge der Bundesfeier 16 Personen in die Notfallstation ein, dies wegen Trunkenheit, medizinischer Probleme oder Verletzungen. 36 Personen wurden von Sanitätsposten der Samaritervereine behandelt - so auch einen stark alkoholisierten Mann, der in den Rhein gefallen war und von Passanten wieder aus dem Wasser gezogen wurde.

(SDA)

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