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Sechs Touristen sterben in Airbnb-Wohnung in Chile

Die vier Erwachsenen und zwei Kinder einer Familie aus dem Süden Brasiliens sind gestorben, weil eine Gasheizung nicht richtig funktionierte.

Waren seit der vergangenen Woche Chile: Sechs brasilianische Touristen verloren wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung ihr Leben. Bild: EPA/Alberto Valdes
Waren seit der vergangenen Woche Chile: Sechs brasilianische Touristen verloren wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung ihr Leben. Bild: EPA/Alberto Valdes

Sechs Touristen sind in einer Ferienwohnung des Anbieters Airbnb in Chile an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Die vier Erwachsenen und zwei Kinder einer Familie aus dem Süden Brasiliens hielten sich seit der vergangenen Woche in der Hauptstadt Santiago de Chile auf. Sie hatten am Mittwochnachmittag die lokalen Behörden alarmiert, weil sie das Gefühl hatten, dass in der Wohnung etwas nicht in Ordnung war.

Ein Vertreter des brasilianischen Konsulats und der Polizei entdeckten dann aber nur noch die Leichen der sechs Feriengäste. Der Strom- und Gasversorger SEC nahm Ermittlungen auf und erklärte, das betroffene Gebäude habe kein Siegel zum Beweis dafür gehabt, dass die Gas-Installationen ordnungsgemäss gewartet worden seien. Nach ersten Erkenntnissen habe eine Gasheizung in der Wohnung nicht richtig funktioniert.

Airbnb erklärte, es liege in der Verantwortung der jeweiligen Vermieter dafür zu sorgen, dass alle örtlichen Gesetze und Regeln eingehalten würden. Die Vermittlungsplattform für Ferienwohnungen unterhalte zudem ein Programm, bei dem Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder auf Wunsch an die Besitzer der Wohnungen verteilt würden. Kunden würden darüber informiert, ob derartige Geräte installiert seien.

SDA

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