Zum Hauptinhalt springen

Selbstverbrennungen, Suizide, Verstümmelungen

Nach mehreren Zwischenfällen in Waadtländer Gefängnissen ist der Strafvollzug in der Romandie ein brisantes Thema. Befeuert wird die Diskussion nun durch die eindrücklichen Schilderungen dreier Gefängniswärter.

Gefängnisplätze werden knapp: Strafanstalt von Orbe VD im April 2010
Gefängnisplätze werden knapp: Strafanstalt von Orbe VD im April 2010
Keystone
Der 30-jährige Häftling Skander Vogt starb 2010 in seiner Zelle in Orbe, nachdem er seine Matratze angezündet hatte. Der Brand wurde schnell gelöscht – Vogt wurde erst 90 Minuten später aus seiner Zelle gezogen.
Der 30-jährige Häftling Skander Vogt starb 2010 in seiner Zelle in Orbe, nachdem er seine Matratze angezündet hatte. Der Brand wurde schnell gelöscht – Vogt wurde erst 90 Minuten später aus seiner Zelle gezogen.
Keystone
Gefängniswärter der Strafanstalt Champ-Dollon GE: Am 25. Juli wurde hier ein Anbau eingeweiht, welcher die Kapazität von 270 auf 370 Insassen erhöhte.
Gefängniswärter der Strafanstalt Champ-Dollon GE: Am 25. Juli wurde hier ein Anbau eingeweiht, welcher die Kapazität von 270 auf 370 Insassen erhöhte.
Keystone
1 / 3

In den Waadtländer Gefängnissen läuft nicht alles rund: während sich der Kantonsrat Massnahmen zur Verbesserung des kantonalen Sicherheitssystems überlegt, äussern sich drei Gefängniswärter gegenüber der Lausanner Zeitung «24 Heures» und berichten von ihrem nicht immer einfachen Alltag. Die Gefängnisangestellten André, David und Michel gehören der Gewerkschaft AVAP an, die sich für die Interessen ihrer Berufsgruppe einsetzt. Aus Sicherheitsgründen wollten André und Michel ihre Familiennamen nicht preisgeben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.