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Sibirisches Wetter in der Schweiz

Nach dem Schnee kam die Kälte: Einige Regionen der Schweiz haben in der Nacht auf Samstag die bisher tiefsten Temperaturen dieses Winters erlebt.

Genug Vorrat: Schneeballschlacht auf der Uniterrasse in Zürich.
Genug Vorrat: Schneeballschlacht auf der Uniterrasse in Zürich.
Keystone

In Grenchen wurden beispielsweise minus 13,9 Grad gemessen und in Stabio im Tessin minus 12,3 Grad. Dies teilt der Wetterinformationsdienst Meteonews am Samstagmorgen auf Anfrage mit. Den Rekord dieses Winters mit minus 31,4 Grad hält allerdings weiterhin La Brévine im Neuenburger Jura.

Laut dem Meteorologen Reto Vögeli von Meteonews sind die neuen Tiefstwerte auf verschiedene Gründe zurückzuführen. Einerseits waren die geschlossene Schneedecke und die Windstille verantwortlich, andererseits die polare Kaltluft, die hinter der gestrigen Kalltfront eingesichert war – und nicht zuletzt auch die klaren Abschnitte im Laufe der Nacht.

Wärmeres Wetter im Anzug

Am Samstag wird es im Norden zwischen Wolkenfeldern auch sonnige Abschnitte geben. Wenige Schneeflocken sind am Vormittag noch im Jura oder entlang vom Hochrhein möglich. Am meisten Sonne dürften die Wintersportorte in den Alpen und das Tessin erhalten.

Warm anziehen sollte man sich aber auch tagsüber, denn die Temperaturen sollen laut Meteonews im Flachland nicht über minus 3 bis minus 1 Grad steigen. Nur im Tessin dürfte es für Temperatur über 0 Grad reichen. Am Sonntag wird der Föhn in den nördlichen Alpentälern für Temperaturen im positiven Bereich sorgen. Und zum Wochenstart steigt das Quecksilber dann auch im Flachland auf rund 5 Grad.

SDA/raa

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