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Sieben mutmassliche Juwelendiebe verhaftet

Grossrazzia in London: Sechs Wochen nach einem Juwelenraub wurden sieben zwischen 48 und 76 Jahre alte Männer festgenommen. Die Polizei stellte wertvolle Gegenstände sicher.

Der Einbruch ereignete sich im Londoner Diamantenviertel: Ein Forensiker am Tatort. (7. April 2015)
Der Einbruch ereignete sich im Londoner Diamantenviertel: Ein Forensiker am Tatort. (7. April 2015)
AFP

Die britische Polizei hat sechs Wochen nach dem Juwelenraub in London sieben Verdächtige verhaftet. Die Männer seien zwischen 48 und 76 Jahre alt und würden in einer Londoner Polizeiwache vernommen, hiess es in einer Mitteilung. Der Einbruch über die Osterfeiertage im Londoner Diamantenviertel Hatton Garden war unbemerkt geblieben; erst bei Wiedereröffnung der Geschäfte wurde der aufgebrochene Tresorraum eines Juwelen-Depots entdeckt.

Die Verdächtigen seien am Dienstagmorgen während einer Razzia verhaftet worden, bei der mehr als 200 Polizisten zwölf Adressen in Nordlondon und Kent überprüften. In einer Wohnung seien Taschen mit sehr wertvollen Gegenständen sicher gestellt worden. Die Ermittler seien zuversichtlich, dass einige aus den geknackten Depots stammen, hiess es weiter.

Chefermittler Peter Spindler sagte, die Verhaftungen seien das Ergebnis harter Ermittlungsarbeit. «Wir wurden manchmal wie die Keystone Kops hingestellt», sagte er in Anspielung auf die chaotische Slapstick-Polizeitruppe aus der Stummfilmzeit. «Ich will Ihnen aber versichern, dass diese Detektive in der besten Tradition von Scotland Yard ihr Äusserstes getan haben, um den Opfern dieses kaltschnäuzigen Verbrechens Gerechtigkeit zu verschaffen.»

(SDA)

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