Zum Hauptinhalt springen

Skifahrer stirbt nach Lawinenunglück in Davos

Ein 33-jähriger Skifahrer ist im Davoser Skigebiet Parsenn in eine Lawine geraten und ums Leben gekommen. Der Mann aus Estland war abseits der Piste unterwegs.

Ein Mann stirb in Davos: Warntafeln an der Talstation der Parsennbahn in Davos informieren die Schneesportler über die Gefahren abseits der markierten Pisten.
Ein Mann stirb in Davos: Warntafeln an der Talstation der Parsennbahn in Davos informieren die Schneesportler über die Gefahren abseits der markierten Pisten.
Keystone

Ein 33-jähriger Skifahrer aus Estland war gestern im Skigebiet Parsenn in Davos abseits der Pisten unterwegs. Dabei geriet er unter eine Lawine und starb. Seine Familie wartete gestern Abend vergeblich auf ihn und meldete sich bei der Polizei, wie die Kapo Graubünden heute mitteilte. Da am Nachmittag im fraglichen Gebiet eine Lawine niedergegangen war, nahm der Parsenn-Rettungsdienst die Suche nach dem Vermissten auf.

Erfolg brachte jedoch erst ein zweiter Anlauf am Abend: Die Rettungskolonne des Schweizer Alpen-Clubs SAC suchte den Lawinenkegel mit Lawinensuchhunden ab und fand den Verunglückten in einer Tiefe von rund 1.60 Metern. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Laut Polizeiangaben trug der Skifahrer weder ein aktives noch ein passives Lawinen-Verschütteten-Suchgerät auf sich. Der genaue Unfallhergang wird untersucht.

Unglück im Val Müstair

Auch im Val Müstair, zwischen Piz Terza und Piz Muntet, in der Fuorcla Sassalba kam es zu einem Lawinenunfall. Eine Tourenfahrerin wurde von einer Lawine verschüttet.

Eine 5-er Gruppe war vom Piz Terza in freier Fahrt talwärts unterwegs gewesen. Dabei hat die später Verschüttete ein Schneebrett ausgelöst. Der Vorfall wurde von ihren Begleitern festgestellt. Sie konnte von ihren Tourenkameraden umgehend ausgegraben und erstversorgt werden. Die Verletzte wurde mit der Rega ins Kantonspital nach Chur geflogen.

SDA/wid

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch