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So lange dauerte der Föhn erst einmal

Nach 108 Stunden bei fast 20 Grad ist die Föhnphase gestern Abend zu Ende gegangen. Jetzt kommt der Hochnebel.

Föhnstimmung: Die Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau scheinen ganz nah. (23. November 2016)
Föhnstimmung: Die Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau scheinen ganz nah. (23. November 2016)
Marcel Bieri, Keystone

Die zweitlängste Föhnphase seit Beginn der automatischen Messungen hat sich am Donnerstagabend aus Altdorf UR verabschiedet. Sie hielt seit Sonntagmorgen während 108 Stunden an und sorgte für Maximaltemperaturen von 19,8 Grad und Windböen von bis zu 125 km/h.

Nur im April 1993 wurde mit 138,3 Stunden Dauerföhn eine längere Phase gemessen, wie Felix Blumer von SRF Meteo am Freitagmorgen auf Anfrage sagte. Die automatischen Messungen gibt es seit 1981. Zwar wurden auch im Mai dieses Jahres 135 Stunden Föhn registriert – jedoch mit einer zweistündigen Unterbrechung.

Dauerregen im Tessin

Am wärmsten wurde es in dieser Woche allerdings nicht in Altdorf, sondern in Giswil OW. Dort wurden am Montagmorgen 21,6 Grad gemessen. Die stärksten Windböen gab es ebenfalls am Montag auf dem Jungfraujoch mit 163 km/h.

Im Gegensatz dazu regnete es im Tessin fast ununterbrochen. Im obersten Maggiatal fielen 319 Millimeter Regen und auch in Bosco/Gurin und in Mosogno im Onsernonetal wurden in einer Woche 230 Millimeter Regen gemessen. Dadurch kam es zwar zu kleineren Rutschungen, Hochwassergefahr bestand jedoch nicht.

Hochnebel löst Föhn ab

Mit 15 Grad in Elm GL, 13,5 Grad in Göschenen UR, 13,1 Grad in Adelboden BE und 13,3 Grad in Sitten VS meldete sich der Föhn am Freitagmorgen ab. Auf den Bergen sorgte er noch einmal für Orkanböen, so zum Beispiel auf dem Jungfraujoch mit 152 km/h und auch auf dem Titlis mit 125 km/h.

In den nächsten Tagen geht es gemäss SRF Meteo wechselnd bewölkt weiter. Ab Sonntag wird dann der Hochnebel zum Thema, wenigstens in den Alpen soll es ab Montag jedoch ziemlich sonnig werden.

SDA/kko

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