Zum Hauptinhalt springen

So wird der Swiss-Flieger bei minus 30 Grad repariert

Die in Iqaluit notgelandete Boeing wird mithilfe eines beheizten Zelts in Stand gesetzt. Doch nicht nur die Arbeiter werden vor der Kälte geschützt.

Letzten Mittwoch musste eine Boeing 777-300ER der Swiss im kanadischen Iqaluit notlanden.

Die Reparaturarbeiten der in Kanada notgelandeten Swiss-Maschine ist in vollem Gang. Auf Twitter sind Bilder zu sehen, auf denen sich Techniker in einem als Hangar umfunktionierten Zelt um die technische Störung kümmern. Wie «Nunatsiaq Online» berichtet, sollen die Reparaturen noch mehrere Wochen dauern. Von Swiss gab es hierzu noch keine Bestätigung, doch aufgrund der «ungünstigen Bedingungen» sei eine präzise Voraussage schwierig.

So betragen nicht nur die Temperaturen rund minus 30 Grad und es herrscht Schneefall, auch ist laut der Zeitung der Flughafen nicht mit einem Hangar ausgestattet. Bevor das beheizte Zelt aufgestellt werden konnte, mussten die Arbeiten in klirrender Kälte vorgenommen werden. Wie die Zeitung berichtete, sei es in Iqaluit nie kälter als jetzt.

Auch wurde noch Gassi gegangen

Das Zelt beim Flugzeug wird künstlich beheizt. Im Gegensatz dazu kümmerten sich nach der Notlandung Mitarbeiter einer lokalen Firma mit menschlicher Wärme um Welpen, die im Frachtraum mitgeflogen waren. Für die Besitzer hinterliessen sie eine Nachricht. «Wir haben eure Fell-Babys warm gehalten und ihnen zu essen und zu trinken gegeben. Zum Beinevertreten oder für die Pipipause sind wir noch kurz mit ihnen raus. Eine gute und sichere Reise.»

Wegen Triebwerkproblemen ist die Boeing 777-300ER der Swiss am Mittwoch im kanadischen Iqaluit notgelandet. Der Flug LX40 hätte die Passagiere von Zürich nach Los Angeles bringen sollen.

In der Maschine, die am Mittwoch um 13.30 Uhr in Zürich gestartet und auf dem Weg nach Los Angeles war, wurde eine Störungsmeldung angezeigt. Daraufhin schaltete sich das linke Triebwerk der Boeing 777 wie programmiert automatisch aus. Die Crew entschied sich dann für eine Sicherheitslandung: Sie brach den Flug ab und steuerte den Ausweichflughafen Iqaluit an, auf dem sie mit einem Triebwerk sicher landete.

Ein grosses Antonov-Transportflugzeug ist mit einem Ersatztriebwerk an Bord am Samstag vom Flughafen Kloten zum gestrandeten Swiss-Flieger geflogen.

Iqaluit (dt. «Ort mit viel Fisch») ist eine Stadt mit rund 7000 Einwohnern und liegt rund 1200 Kilometer Luftlinie nördlich der kanadischen Stadt Québec. Der Flughafen der Stadt ist für Notlandungen entlang der Polarroute vorgesehen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch