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Stadtrat rät Angestellten zu Sex in der Mittagspause

Zeitmangel kann ein Beziehungskiller sein. Ein schwedischer Stadtrat fordert deswegen bezahlte Schäferstündchen über den Mittag.

Mittagspause auf die klassische Art: Zürcher Angestellte geniessen die Frühlingssonne. Ein schwedischer Politiker empfiehlt in der Lunch-Pause Sex.
Mittagspause auf die klassische Art: Zürcher Angestellte geniessen die Frühlingssonne. Ein schwedischer Politiker empfiehlt in der Lunch-Pause Sex.
Jörg Lange, Keystone

Essen? Jogging? Sex! Ein schwedischer Stadtrat hat eine einstündige bezahlte Mittagspause ins Gespräch gebracht, die die Arbeitnehmer für ein Date daheim mit dem Partner nutzen sollten. «Es gibt Studien, die belegen, dass Sex gesund ist», sagte Per-Erik Muskos, Stadtrat der nördlichen Stadt Övertornea, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Der 42-Jährige stellte einen entsprechenden Antrag zur Abstimmung.

Muskos argumentierte, es gehe ihm mit seinem Vorschlag darum, die Beziehungen zwischen den Menschen zu verbessern. Paare würden heutzutage nicht mehr genügend Zeit miteinander verbringen, beklagte der Stadtrat.

Nur Finnen und Franzosen arbeiten weniger

Er stellte allerdings klar, dass es selbstverständlich keine Kontrollmechanismen für die einstündige bezahlte Mittagspause gebe – Arbeitgeber müssten ihren Angestellten schlicht vertrauen.

Muskos sagte zudem, er sehe «keinen Grund», weshalb sein Antrag nicht durchgehen könnte. In Vollzeit arbeitende Schweden kamen im Jahr 2015 im Durchschnitt auf 1685 Stunden Arbeit – nur die Finnen und die Franzosen arbeiteten in Europa noch weniger. In Grossbritannien arbeiteten Vollzeitbeschäftigte im Jahr 2015 durchschnittlich 1900 Stunden, in Deutschland waren es 1847.

AFP/jdr

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