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Starker Föhn sorgt für einen heissen Herbst

In Föhngebieten gabs noch einmal eine Tropennacht. Tagsüber erreichte das Thermometer sommerliche Werte. Damit ist aber bald Schluss.

Strahlendes Herbstwetter: Fischerboote auf dem Waegitalersee bei Innerthal im Kanton Schwyz.
Strahlendes Herbstwetter: Fischerboote auf dem Waegitalersee bei Innerthal im Kanton Schwyz.
Keystone

Während sich im Mittelland Nebel breit machte und Temperaturen unter 10 Grad herrschten, wurde in den Föhngebieten nach Angaben der Wetterdienste eine Tropennacht registriert.

So fiel die Temperatur in St.Maurice im Unterwallis nicht unter 20,1 Grad. In Flüelen UR wurde ein Tiefstwert von 20,5 Grad und in Brunnen SZ am anderen Ende des Urnersees sogar 20,9 Grad gemessen, wie Meteomedia am Montag mitteilte.

«Guggiföhn» wütete mit 161 km/h

Der Föhn über den Alpen verstärkte sich im Laufe des Tages in den typischen Föhntälern. 80 Stundenkilometer erreichte er in Innertkirchen im Haslital, 104 Stundenkilometer in Altdorf im Urner Reusstal.

Am Alpenkamm reichte es für Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometern; am stärksten tobte der «Guggiföhn» am Lauberhorn BE mit 161 Kilometer pro Stunde.

«Traubenkocher» im Rheintal

Dabei wurde es im Unterwallis über 26 Grad warm; im St. Galler Rheintal massen die Meteorologen von MeteoNews 25 Grad. Dieser Effekt wird auch «Traubenkocher» genannt.

Die Temperaturen sind zwar für die Jahreszeit sehr hoch, aber noch nicht rekordverdächtig: Am 4. Oktober 1966 wurden in Zürich fast 29 Grad gemessen und am 3. Oktober 1985 in Basel fast 30 Grad, wie Meteomedia schreibt.

In der Westschweiz und im Tessin erwarten die Meteorologen bis am Abend starken Regen und Gewitter. Nachts bricht der Föhn zusammen.

SDA/pbe

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