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Starkes Erdbeben in Mexiko – Brücke stürzt ein

Zum zweiten Mal innert drei Wochen bebte in Mexiko die Erde. Nahe dem Epizentrum stürzte eine Brücke ein, in der Hauptstadt strömten verängstige Menschen auf die Strassen.

Beschädigte Gebäude in der Hauptstadt: Das Beben hinterliess deutliche Spuren. (8. Mai 2014)
Beschädigte Gebäude in der Hauptstadt: Das Beben hinterliess deutliche Spuren. (8. Mai 2014)
AFP
Das Epizentrum lag 300 Kilometer entfernt im südlichen Bundesstaat Guerrero. (8. Mai 2014)
Das Epizentrum lag 300 Kilometer entfernt im südlichen Bundesstaat Guerrero. (8. Mai 2014)
AFP
Es war das zweite starke Erdbeben innert drei Wochen – Evakuierte in Mexiko-Stadt. (8. Mai 2014)
Es war das zweite starke Erdbeben innert drei Wochen – Evakuierte in Mexiko-Stadt. (8. Mai 2014)
AFP
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Ein schweres Erdbeben hat die Mitte und den Süden Mexikos erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,4 lag in der Nähe der Ortschaft Tecpan an der Pazifikküste, wie die staatliche Erdbebenwarte mitteilte. Berichte über grosse Schäden lagen nicht vor.

In sechs Bundesstaaten wurden die Rettungskräfte in Einsatzbereitschaft versetzt. Nahe dem Zentrum des Bebens stürzte eine Brücke ein. Im etwa 400 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt brach eine Treppe zusammen – zahlreiche Büros wurden geräumt.

Die Feuerwehr ging Hinweisen auf geborstene Gasleitungen nach. In Cuernavaca südlich der Hauptstadt fiel eine Mauer um. Finanzminister Luis Videgaray brach eine Pressekonferenz im Nationalpalast ab, als das Beben begann.

Keine Tsunami-Gefahr

Kurz nach dem Beben kreisten Helikopter auf der Suche nach Schäden über dem Zentrum von Mexiko-Stadt. Der Leiter der nationalen Zivilschutzbehörde, Luis Felipe Puente, warnte vor Nachbeben und rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Die Gefahr eines Tsunamis bestehe nicht, teilte die Zivilschutzbehörde des Bundesstaates Oaxaca mit.

Vor drei Wochen waren bei einem Beben der Stärke 7,2 im Zentrum und Westen Mexikos einige Gebäude leicht beschädigt worden. In mehreren Vierteln der mexikanischen Hauptstadt fiel der Strom aus und einige Menschen blieben in Aufzügen stecken.

sda/AP/fko

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