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Steht Kachelmann vor der Freilassung?

Laut einem deutschen Medienbericht, der noch unbestätigt ist, könnte der inhaftierte Wettermoderator in den nächsten Tagen freikommen – womöglich sogar schon heute.

Kachelmann bezeichnete sich in einer Erklärung seiner Anwälte als unschuldig. Am 31. Mai 2011 wurde er «in dubio pro reo» freigesprochen.
Kachelmann bezeichnete sich in einer Erklärung seiner Anwälte als unschuldig. Am 31. Mai 2011 wurde er «in dubio pro reo» freigesprochen.
Reuters
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Wie die deutsche Boulevardzeitung «Bild» auf ihrer Webseite berichtet, könnte das Gericht, das für den Fall Kachelmann zuständig ist, schon am Montag tagen. Weiter heisst es in dem Artikel, dass der bekannte TV-Meteorologe schon am Montag entlassen werden könnte – spätestens aber im Laufe der Woche. Die Quelle für diese Information nennt das Blatt allerdings nicht.

Zuvor hatte «Spiegel online» berichtet, dass die Bremer Psychologin Luise Greuen in einem Glaubhaftigkeits-Gutachten, das von der Staatsanwaltschaft Mannheim in Auftrag gegeben worden war, zu dem Schluss komme, dass die Schilderung der Vergewaltigung «nicht die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz» erfülle. Laut «Bild» hat Kachelmanns Anwalt bereits am vergangenen Mittwoch die Aufhebung des Haftbefehls gegen seinen Mandanten beantragt.

In dem «Spiegel»-Bericht, der laut dem Artikel am vergangenen Mittwoch bei der Staatsanwaltschaft einging, heisst es, das mutmassliche Opfer könne die Tat selbst bei eingehender Befragung nur vage und oberflächlich wiedergeben. Es würden auch Sachverhalte dargestellt, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien. Zwar ist damit nach Angaben der Gutachterin Greuel keineswegs eine Falschaussage erwiesen – doch die im gerichtlichen Kontext gebotene Zuverlässigkeit der Aussagen sei nicht gegeben.

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