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Strasse im Unterengadin nach Felssturz 3 Wochen gesperrt

Die Abbruchstelle ist nicht sicher. Es ist möglich, dass weiteres Material abstürzt.

So donnert das Gestein auf die Strasse im unteren Engadin. (Video: Leserreporter 20 Minuten/Tamedia)

Die Engadinerstrasse zwischen Ardez und Scuol bleibt nach dem Felssturz vom vergangenen Montag aus Sicherheitsgründen drei Wochen gesperrt. An der Abbruchstelle droht weiteres Material abzustürzen.

Vergangenen Montagmittag hatten sich etwa 500 Kubikmeter Festgestein auf zwanzig Metern Höhe gelöst und waren direkt auf die Engadinerstrasse gestürzt. Die Fahrbahn wurde auf einer Länge von dreissig Metern verschüttet.

Wie Geologen nun feststellten, ist die Abbruchstelle alles andere als sicher. Lockere, in der Wand hängende Felspakete und -blöcke seien akut absturzgefährdet und müssten abgetragen werden, teilte das Tiefbauamt Graubünden am Freitag mit. Eine Felsnase müsse weggesprengt werden.

Umleitungen sind angezeigt

Die zu entfernende Masse Material wird vom Amt auf etwa 100 bis 150 Kubikmeter geschätzt. Weil an der Abbruchstelle noch keine Beruhigung eingetreten ist, konnten die Arbeiten noch nicht aufgenommen werden.

Der Abschluss der Bauarbeiten ist voraussichtlich im Verlauf der Woche vom 20. Januar 2020 zu erwarten. Bis dahin werden Fahrzeuge bis zu 18 Tonnen über das Dorf Ftan umgeleitet. Schwere Fahrzeuge können die Sperrung grossräumig über die Strecke Reschenpass-Münstertal-Ofenpass umfahren.

SDA/fal

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