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Sturmtief Andrea bringt heute Wind und Schnee

Ein Sturmtief erreicht die Schweiz. Mit kräftigen und anhaltenden Niederschlägen. Auch für die Wintersportler gibt es vorerst keine guten Nachrichten.

Der Januar-Beginn war in der ganzen Schweiz zu mild: Menschen flanieren auf der Münsterbrücke am Dienstag, 3. Januar 2012 in Zürich.
Der Januar-Beginn war in der ganzen Schweiz zu mild: Menschen flanieren auf der Münsterbrücke am Dienstag, 3. Januar 2012 in Zürich.
Keystone
Der «Januar-­Frühling» ist aber bereits wieder vorbei: Spaziergänger auf der Rathausbrücke in Zürich. (3. Januar 2012)
Der «Januar-­Frühling» ist aber bereits wieder vorbei: Spaziergänger auf der Rathausbrücke in Zürich. (3. Januar 2012)
Keystone
Die Schneesportidylle war nur von kurzer Dauer: Wintersportler und Wanderer geniessen am Dienstag, 3. Januar 2012, die tief verschneite Winterlandschaft im hinteren Sapuen bei Langwies, Graubünden.
Die Schneesportidylle war nur von kurzer Dauer: Wintersportler und Wanderer geniessen am Dienstag, 3. Januar 2012, die tief verschneite Winterlandschaft im hinteren Sapuen bei Langwies, Graubünden.
Keystone
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Das Sturmtief, das am Donnerstag von der norwegischen Küste her die Schweiz erreicht, führt mit einer Nordwestströmung feuchte Luftmassen an den Alpennordhang. Aus dieser Staulage resultieren von Donnerstagnachmittag bis Freitagvormittag teilweise intensive Niederschläge, wie Meteo Schweiz berichtet.

Von anfänglich rund 700 Meter steigt die Schneefallgrenze später vor allem im Westen auf etwa 1100 Meter an, bevor sie in der Nacht auf Freitag wieder bis in Tallagen absinkt. Oberhalb von etwa 1200 Meter sind von Donnerstagmorgen bis Samstagmorgen gebietsweise Neuschneemengen von 60 bis 90 cm zu erwarten. Während der Wind vor allem im Flachland in der Nacht auf Freitag deutlich nachlässt, hält der Sturm auf den Voralpen- und Alpengipfeln länger an. Dabei werden in den Kamm- und Gipfellagen Böenspitzen von 140 bis 170 km/h erwartet. In sehr exponierten Lagen sind lokal Böenspitzen bis 180 km/h möglich. Die stärksten Böen werden zwischen Donnerstagabend und Freitagmittag erwartet.

Milder Jahresbeginn

Die Kaltfront löst das momentan milde Wetter ab. Nach den intensiven Schneefällen an Silvester strömte am Neujahrstag subtropisch milde Luft in die Schweiz. Auf dem Basler Hausberg St. Chrischona wurde am 1.1.2012 die Schweizer Tageshöchsttemperatur von 15,2 Grad gemessen. Auch heute ist es für die Jahreszeit noch zu mild, mit Temperaturen im Flachland von bis zu 7 Grad.

Grosse Lawinengefahr

«Die Lawinengefahr wird wohl wieder als ‹gross› eingestuft werden», sagt Roger Perret von Meteonews. Die Wintersportler müssen sich in Geduld üben: Traumhafte Sicht- und Pistenverhältnisse wie in den vergangenen Tagen gibt es frühestens wieder ab nächster Woche, so Perret.

Der letztjährige Januar blieb als aussergewöhnlich mild in Erinnerung. Nach einem recht kalten Monatsbeginn folgte ein Wetterumschwung und feucht-milde Luftmassen zogen über Mitteleuropa. In der Schweiz stiegen die Temperaturen an mehreren Tagen auf einen zweistelligen Bereich an. Im Flachland gab es einen totalen Temperaturüberschuss von 1,5 bis 2 Grad.

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