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SVP-Nationalrat in tödlichen Verkehrsunfall verwickelt

Im waadtländischen Pomy kam es gestern zu einem Zusammenstoss mit tödlichem Ausgang. SVP-Nationalrat Jean-Pierre Grin war mit seinem Traktor in den Unfall involviert, blieb selber aber unverletzt.

Hier ereignen sich jährlich mehrere Unfälle: Strassenkreuzung in Pomy. (Bild: Google Street View)
Hier ereignen sich jährlich mehrere Unfälle: Strassenkreuzung in Pomy. (Bild: Google Street View)
Keystone

Der Waadtländer SVP-Nationalrat Jean-Pierre Grin ist in den tödlichen Verkehrsunfall von Pomy VD verwickelt: Er fuhr den Traktor, der am Samstagmorgen mit einem Personenwagen zusammenstiess. Der 48-jährige Autolenker erlitt dabei tödliche Verletzungen. Grin blieb unverletzt.

Der SVP-Nationalrat und Bauer kennt den Unfallort, eine Kreuzung in Pomy VD, sehr gut: Er befahre diese rund 150 Mal pro Jahr, sagte er am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Grin bestätigte damit entsprechende Westschweizer Medienberichte über den Unfall.

«Die Kreuzung ist gefährlich, weil, wenn man erhöht sitzt wie eben auf einem Traktor, dann gibt es wegen der Verkehrsschilder einen toten Winkel», sagte Grin. Er habe am Samstagmorgen bei der Kreuzung wie immer einmal nach links und nach rechts und noch einmal nach links geschaut. Das Auto sei plötzlich da gewesen.

Gemäss Angaben von Grin ereignen sich an der Kreuzung in Pomy, wo sich die Strassen nach Moudon und d'Ursins treffen, jedes Jahr ein bis zwei Unfälle.

Bekannte Gefahr

Deshalb habe die Gemeindeexkutive, der Grin selbst angehörte, vor zwei oder drei Jahren Sicherheitsmassnahmen verlangt. In der Folge sei in eine Richtung eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt worden. Das Unfallauto kam gemäss Angaben des SVP-Politikers ausgerechnet von der anderen Seite.

Nach Angaben der Waadtländer Polizei stiessen das Auto und der Traktor des SVP-Nationalrats bei der Kreuzung der Strassen nach Moudon und d'Ursins aus bisher ungeklärten Gründen zusammen. Das Auto des 48-Jährigen überschlug sich in der Folge mehrmals - dabei wurde der in der Region wohnhafte Bosnier herausgeschleudert. Er war auf der Stelle tot.

Der Mann sei nicht angegurtet gewesen, sagte Grin. Die Polizei habe ihm die Koordinaten der Familie des Opfers gegeben. Er werde die Familie am Sonntag anrufen.

SDA/mrs

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