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Sydney testet Gesichtserkennung für Haie

Schwimmt ein grosser Fisch in die Nähe des Bondi Beach in Sydney, wird er von einer Software registriert. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine kluge Boje.

Australien will Haiangriffen vorbeugen: Ein weisser Hai vor Guadalupe.
Australien will Haiangriffen vorbeugen: Ein weisser Hai vor Guadalupe.
Andrew Brandy, Keystone
Eine «Clever Bouy» wird am Bondi Beach installiert.
Eine «Clever Bouy» wird am Bondi Beach installiert.
Paul Miller, Keystone
Rettungsschwimmer können mit einer App auf die Informationen zugreifen.
Rettungsschwimmer können mit einer App auf die Informationen zugreifen.
Paul Miller, Keystone
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Zur Warnung vor Haien testet Australien ein neues Sonarsystem. Es soll wie eine «Gesichtserkennung» für Meereslebewesen funktionieren. Die Technologie habe eine 90-prozentige Erfolgsquote, sagte Craig Anderson, Entwickler bei Shark Mitigation Systems, am Montag am Bondi Beach in Sydney.

Das «Clever Buoy» (kluge Boje) genannte System ist 500 Meter vor der Küste im Meeresboden verankert, wo ein Echolot Schallwellen ausstösst. Fische von mehr als zwei Meter Länge erkennt die Software anhand von Form und Bewegung – so kann sie bei Bedarf die Strandwache alarmieren.

Das System soll günstiger und umweltfreundlicher sein als Netze und Fallen. Acht Bojen sind für den Test installiert, bei Erfolg sollen zehn weitere dazukommen. 2015 gab es in Australien 18 Hai-Angriffe auf Menschen.

SDA/dia

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