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Dutzende Tote bei Tanklaster-Unglück im Kongo

Im Westen Kongos hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. 39 Menschen kamen dabei ums Leben.

Heftige Rauchwolke: Der Unfall kostete zahlreichen Menschen das Leben. (6. Oktober 2018)
Heftige Rauchwolke: Der Unfall kostete zahlreichen Menschen das Leben. (6. Oktober 2018)
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Beim Unfall in der Demokratischen Republik Kongo wurden am Samstag dutzende Menschen getötet. Nachdem die örtlichen Behörden und Augenzeugen zunächst von 50 Toten gesprochen hatten, gab das Verkehrsministerium in Kinshasa am Sonntag die Zahl der gestorbenen Personen mit 39 an.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden beim Unfall mit dem Tanklaster zudem mehr als 100 Menschen schwer verletzt. Staatspräsident Joseph Kabila rief eine dreitägige Staatstrauer aus.

Das Unglück ereignete sich am Samstagmorgen nahe der Stadt Kisantu rund 120 Kilometer westlich der Hauptstadt Kinshasa auf der Fernstrasse, die Kinshasa mit dem einzigen Atkantik-Hafen des Landes, Matadi, verbindet. Durch die Kollision geriet der Tanklastwagen in Brand.

Ein Augenzeuge namens Justin sagte, Menschen seien bei lebendigem Leib verbrannt, als sie nach dem Unfall versucht hätten, ausgelaufenen Treibstoff von der Strasse aufzulesen. Das Benzin sei «in Strömen herausgelaufen». Einige Minuten später habe das Feuer die Menschen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Schwere Verbrennungen

Nach Behördenangaben war etwa die Hälfte der Opfer auf der Stelle tot, 19 weitere Menschen seien im Spital von Kisantu ihren schweren Verletzungen erlegen. Dutzende Verletzte seien in Spitäler in der Hauptstadt Kinshasa eingeliefert worden. Die meisten litten unter Verbrennungen zweiten und dritten Grades.

Kabila verlas am Samstagabend eine Erklärung im Staatsfernsehen, in der er eine dreitägige Staatstrauer ausrief. Der Präsident sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und kündigte an, dass der Staat die Kosten für die Beerdigungen der Toten und für die Behandlung der Verletzten übernehmen werde.

SDA/oli/fal

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